"Northern Superlatives Tour" 02. - 11. Juni 2007



Norddeutschland 2007
Der Lauf vom Brocken (Harz) bis nach List (Sylt)
für Kinderprojekte in Deutschland und Südafrika

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12.06.2007
Die Northern Superlatives Tour ist am Ziel!



Am Montagabend erreichte der Tour-Tross List auf Sylt den Zielort der zehntägigen Northern Superlatives Tour. Eine Tour, die ihre Spuren hinterlassen hat, zwischenmenschlich, psychisch und körperlich. Die Sportler hatten während der knapp 600 Kilometer durch einige der schönsten Gegenden Norddeutschlands zum Teil mit Verletzungen und Erkältungen zu kämpfen. Für einige Athleten bedeutete dies, einzelne Etappenabschnitte auslassen zu müssen, um ihre Gesundheit nicht zu gefährden. Die Aufgabe, mehrere Läufer ins Ziel zu bringen, die die komplette Strecke bewältigen konnten, wurde gleichwohl gemeistert. "Und zwar ausdrücklich mit Hilfe jener Sportler, die sich phasenweise etwas zurücknehmen mussten, die aber trotzdem da waren, wenn ihre Unterstützung auf der Strecke gebraucht wurde", bilanziert FFL-Vorsitzender Dr. Michael Strohmann. Insofern habe jeder der am 2. Juni im Harz gestarteten Athleten seinen Anteil am Erfolg der Tour.
Das Service-Team hatte sich gleich an mehreren Fronten zu bewähren. Nicht nur die Verpflegung der Athleten musste unterwegs jederzeit gewährleistet sein, auch das Aufspüren der richtigen Route, das Verteilen von Informationsbroschüren, das Vorbereiten des Zieleinlaufs und die Gepäck-Logistik gehörten zu den vielfältigen Aufgaben der Tour-Begleiter. Ein Riesen-Dankeschön des gesamten Teams geht an Achim Siedentopf und Petra Heeren, die mit stoischer Ruhe auch die kritischtesten Situationen meisterten. "Und kritische Situationen gibt es bei solch einem aufwändigen Unterfangen immer", so Strohmann. "Alle Teilnehmer müssen mit den wechselnden äußeren Bedingungen klar kommen, aber auch mit ihren Stimmungen, mit dem Verhalten der anderen Team-Mitglieder, mit den bisweilen spartanischen Übernachtungsmöglichkeiten." Dies alles sei aber Bestandteil des Abenteuers einer solchen Tour, bei der manche Nacht im Schlafsack auf
dem kargen Boden einer Schulturnhalle verbracht wurde. "Wir suchen ja die Belastungssituation, um zu sehen, wie Individuen, die alle ihren ganz eigenen Charakter haben, damit umgehen", erläutert FFL-Vize Michael Kumpe. "Wer immer in der Komfortzone bleibt, geht allen kritischen Momenten aus dem Weg." Neben dem karitativen und völkerverbindenden Zweck einer solchen Tour liege der Wert für den einzelnen Teilnehmer darin, eigenes Tun überdenken, neue Grenzen für sich definieren zu können. "Man erkennt eigene Stärken und Schwächen und erhält die Chance, an beiden zu arbeiten." Dieser Prozess sei
mit dem Tour-Ende keineswegs abgeschlossen, oft beginne er erst damit.

Um so größer sei die Herausforderung bei der NST gewesen, da auch sechs Gäste aus Südafrika nach besten Kräften in das Tour-Geschehen zu integrieren waren. Menschen mit einem gänzlich anderen kulturellen und sozio-ökonomischen Hintergrund. "Die sportliche Aufgabe mit der Aufgabe eines Dialogs zwischen den Kulturen zu verbinden, das war von vornherein ein dicker Brocken", sagt Strohmann. "Nicht immer ist uns das perfekt gelungen. An einigen Tagen war das Rahmengeschehen so dominierend, dass die Gespräche innerhalb des Teams zu kurz gekommen sind. Es gab zum Glück aber auch eine ganze Reihe magischer Momente, die den jeweils Beteiligten hoffentlich im Gedächtnis bleiben werden, wenn sich der Tour-Stress gelegt hat."

Eine ausführliche Diskussion mit den Freunden aus Südafrika wird noch vor deren Abflug am 17. Juni erfolgen. "Wir möchten sehr genau wissen, wie ihre Bewertung des Erlebten ausfällt, um daraus Rückschlüsse für unsere künftige Zusammenarbeit ziehen zu können", kündigt Michael Kumpe an. Auch innerhalb des FFL-Teams beginne nun die Aufarbeitung der Ergebnisse und Erkenntnisse der Northern Superlatives Tour. Dazu gehöre es, die Spendenerlöse, die im Detail erst in einigen Wochen feststehen werden, den einzelnen Kinder- und Jugendprojekten in Norddeutschland und Südafrika zuzuordnen. Hierüber werden wir in den nächsten Wochen konkret berichten können.


11.06.2007
Norddeutschlands größtes Lauf-Charity-Ereignis des Jahres ist auf der Zielgeraden angelangt.

Nach einer dreitägigen Hitzeschlacht mit Temperaturen bis zu 33 Grad haben die Läufer des deutsch-südafrikanischen Teams am Sonntagabend Niebüll erreicht. 150 Begleitläufer nahmen die Extremsportler aus Braunschweig und Südafrika bereits in Dagebüll in Empfang und sorgten damit für einen 12 Kilometer langen, triumphalen Einlauf. „ Hut ab vor der Leistung aller Team-Mitglieder“, meinte Transeuropalauf-Sieger Robert Wimmer am Montagmorgen, als zur letzten Etappe in Richtung Nordspitze der Insel Sylt aufgebrochen wurde. „Wir sind jeden Tag knapp 60 Kilometer gelaufen, bei zügigem Tempo. Unser Team ist mental und physisch unglaublich stark. Es hat mir einen Riesen-Spaß bereitet, dabei gewesen zu sein. Ich freue mich schon auf die nächste Aktion der Friends For Life.“

Das Schönste an der Northern Superlatives Tour waren nach Auffassung der 16-köpfigen Gruppe die Gespräche mit den Menschen entlang der Strecke und vor allem die tollen Empfänge in den 10 Etappenorten. In Uelzen standen Kinder und Erwachsene Schlange, um ihren Fußabdruck auf einem Riesen-Banner zu hinterlassen, das Bestandteil der Wanderausstellung werden wird, die im Nachgang zur Tour auf die Reise durch Norddeutschland gehen wird. In Lauenburg hallte zunächst die Innenstadt wider vom Gesang der Friends For Life und ihrer südafrikanischen Freunde. Bei jedem Zieleinlauf sangen die Läufer gemeinsam südafrikanische Volkslieder, was stets zahlreiche Neugierige anlockte. Im Lauenburger Freibad warteten dann hunderte von Menschen auf die Ankunft der Sportler. Den ganzen Tag über hatten Kinder und Jugendliche der Stadt ihre Bahnen im Schwimmbecken gezogen, um die 600 Kilometer der NST schwimmend zurückzulegen. Am Ende wurden es weit über 700 Kilometer.

Ein besonderer Begleitservice war die Unterstützung durch die Equipe Europa aus Lauenburg, die die Athleten der NST bereits in Uelzen per Fahhrad abholte, um sie nach Lauenburg zu begleiten. „Fantastisch dann der Anblick der vielen Menschen, die zusammen mit unseren Sportlern die Elbbrücke bei Lauenburg überquerten“, sagte Tour-Fotograf Joachim Thies. „Solch ein Bild habe ich in meinem langen Fotografen-Leben noch nicht gesehen.“

Ein Riesen-Dankeschön des Teams geht an Kurt Schlicht und die gesamte Equipe Europa, die sich als perfekte Gastgeber erwiesen haben.

Über Ahrensburg ging es weiter nach Bad Bramstedt, wo die längste Salami Schleswig-Holsteins zugunsten der NST verkauft wurde. Viele Kinder hatten die Athleten bereits fünf Kilometer vor dem Ziel am Hotel Köhlerhof in Empfang genommen. Bei drückender Hitze kämpften sie wacker und gaben ihr Bestes. Eine Riesen-Dusche auf der Zielgeraden, gebildet von der örtlichen Feuerwehr mit mehreren Wasserschläuchen, sorgte für eine willkommene Abkühlung. Bad Bramstedter Kinder hatten die Route der NST in Form von Riesen-Fußabdrücken nachgebaut, ein weiteres Exponat, das Eingang finden wird in die NST-Wanderausstellung.

In Rendsburg setzte sich Bürgermeister Breitner an die Spitze eines großen Läuferfeldes, das die Athleten in die Stadt am Nord-Ostsee-Kanal hineinführte. Ein besonderes Erlebnis war der Luf durch den Tunnel unterhalb des Kanals. Auf dem zentralen Platz von Rendsburg starteten die Kinder der Internationalen Schule ihren Benefizlauf, als das deutsch-südafrikanische Team eintraf. Einige der Kinder schafften mehr als 100 Runden, für jede Runde gab es 50 Cent Spendenerlös. Wie auch in den anderen Etappenorten wurden außerdem die offiziellen Wasa-Tour-T-Shirts an die Zuschauer verkauft. Karsten Obersteller von der Stadt Rendsburg kümmerte sich aufopferungsvoll um das Team und begleitete es am nächsten Morgen auf dem Fahrrad aus der Stadt hinaus in Richtung Husum.

In Husum wartete dann ein echtes Happening im Stadtpark auf die Athleten. Die Band Godewind spielte gratis auf und sorgte für Super-Sommerstimmung. Der Rotary-Club Husum hatte das komplette Stadtfest organisiert. Highlight war ein 6 Meter langer Kuchen mit der Original-Route der NST, der Stück für Stück für den guten Zweck verkauft wurde. Als Godewind nach mehreren Zugaben von der Bühne abtrat, gab das deutsch-südafrikanische Läuferteam eine Kostprobe seiner musikalischen Fähigkeiten. Der Kriegstanz „Io Io“, mit schallendem Gesang dargeboten, sorgte für Beifallsstürme des Publikums. „Man kam sich fast vor wie ein Popstar“, meinte Torsten Bierwisch von den Friends For Life. Tatsächlich mussten die Athleten viele Autogrammwünsche erfüllen. Der Rotary-Club Husum mit Peter Eggers an der Spitze des Orga-Teams sorgte am nächsten Morgen auch für ein prächtiges Frühstück, eine willkommene Abwechslung im Speiseplan. „Tagsüber ernähren wir uns weitgehend mit Hilfe der Top-Wettkampfnahrung von Squeezy“, erzählt Michael Kumpe vom FFL-Vorstand.

Die letzte Etappe auf Sylt wollen die Extremsportler aus Braunschweig und Südafrika noch einmal richtig genießen. „Unsere Mission ist zur Hälfte erfüllt“, zog FFL-Vorsitzender Dr. Michael Strohmann schon vor dem letzten Etappenstart eine stolze und zufriedene Bilanz. „Nach unserer Rückkehr beginnt die ebenso wichtige Nachbereitung der Tour. Wir werden die Menschen in unserer Region mit Hilfe von Vorträgen über den Ablauf und die Ergebnisse der Northern Superlatives Tour informieren. Außerdem muss die Wanderausstellung konzipiert werden, die auch die 40 bis 50 schönsten Fotos unseres Tour-Fotografen Joachim Thies enthalten wird.“ Auch eine filmische Dokumentation auf DVD ist angedacht.

„Die menschlichen Erlebnisse bei solch einer Tour in einem internationalen Team bleiben am deutlichsten im Gedächtnis, neben der sportlichen Erfahrung“, meint Laufexperte Dieter Grabow. „Emotional habe ich noch nichts Größeres erlebt“, ergänzt Maik Dieroff, der immerhin schon fünfmal den 246 Kilometer langen Spartathlon in Griechenland gefinisht hat, einen der härtesten Ausdauerläufe der Welt. FFL-Mitglied Maik Dieroff konnte das Team aus beruflichen Gründen nur auf den ersten drei Etappen läuferisch unterstützen, auch Reinhard Oys musste leider kurzfristig zu einer beruflichen Verpflichtung nach Nordamerika. „Wir haben oft an beide gedacht und freuen uns auf ein Wiedersehen mit ihnen“, sagte Strohmann beim Start zur Nordspitze von Sylt. 


02.06.2007
Die Tour ist gestartet!



1. Etappe (Brocken – Braunschweig)

Mehrere hundert Kinder haben das deutsch-südafrikanische Team bisher schon in den einzelnen Etappenorten jeweils für einige Kilometer begleitet. Den Auftakt machte am 2. Juni der erste Etappenort Braunschweig, wo mit Hilfe der Awo (ein Riesen-Dankeschön geht an Nicol Rasch) und des Landessportbundes (Super-Unterstützung durch Mario Pfitzner) eine Heerschar von Kindern auf dem Gelände vor der Öffentlichen Versicherung auf die Läufer wartete, um sie bis zum Kohlmarkt zu begleiten. Dort erlebten mehr als 1000 Zuschauer den Zieleinlauf. Der Schirmherr der ersten Etappe, der Braunschweiger Sozialdezernent Ulrich Markurth, begrüßte das deutsch-südafrikanische Team und mehrere Ultraläufer auf der Bühne des multikulturellen Festes Braunschweig international. Er bezeichnete die Aktion der Friends For Life als exzellentes Beispiel für eine gelungene Völkerverständigung.

Ulrich Markurth war übrigens am frühen Morgen zu Fuß auf den Brocken gewandert, um persönlich den Startschuss für die Northern Superlatives Tour zu geben. Ein Produktionsteam des MDR und des NDR hielt dieses Ereignis in Bild und Ton fest. Aus Anlass der Northern Superlatives Tour hatte Braunschweigs Top-Fachgeschäft in Sachen Laufsport, SportTrend, den 1. Ultramarathon von Schierke bis nach Braunschweig ins Leben gerufen. Etwa 25 Ultraläufer nutzten die Gelegenheit, sich vom Tour-Fieber anstecken zu lassen und liefen nach dem harten Anstieg zum Brocken gemeinsam mit dem deutsch-südafrikanischen Team bis nach Braunschweig. Für eine reibungslose Organisation an der Strecke sorgten SportTrend-Inhaberin Manuela Engelstädter und ihr engagiertes Helferteam. „Die Friends For Life bedanken sich bei SportTrend und bei den Ultraläufern aus der Region für die tolle Unterstützung und die moralische Begleitung auf der ersten Etappe“, betonen Michael Strohmann und Michael Kumpe vom FFL-Vorstand.

Aus Berlin war extra der einstige Mannschafts-Europameister im 24-Stundenlauf, Peter Bartel, angereist. Aus der Region waren zum Beispiel Peter Handke, Eberhard Frixe und Wolf-Peter Sollmann dabei.

2. Etappentag (Braunschweig – Celle)

Die nächsten Tage verliefen so erfolgreich wie der erste. Auf der Etappe von Braunschweig nach Celle begleitete der Schirmherr der gesamten Northern Superlatives Tour, Reinhard Rawe, Geschäftsführer des Landessportbundes Niedersachsen, die Athleten auf den letzten 20 Kilometern. Er informierte sich ausgiebig über die karitative Arbeit von FFL und unterhielt sich mit den südafrikanischen Läufern über die Situation in ihrem Heimatland. Rawe erlebte auch die Empfangsparty vor dem Schlösschen im Französischen Garten mit.

Astrid Dubke vom Fitness-Center in der Wiesenstraße hatte die Werbetrommel kräftig gerührt für die Northern Superlatives Tour und sämtliche Fäden in Celle gezogen. So stellten die Stadtwerke 14 Tage lang das Celler Badeland zur Verfügung, damit Schwimmer für den guten Zweck Kilometer um Kilometer zurücklegen konnten. Am Ende kamen mehr als 700 Euro allein aus dieser Aktion zusammen. Während der gesamten Tour engagieren sich Menschen entlang der Strecke, um Spenden für Kinder- und Jugendprojekte durch originelle Superlativ-Aktionen zu sammeln, die dann zur Hälfte am Ort bleiben und zur Hälfte für die südafrikanische Selbsthilfeorganisation Masibambane zur Verfügung gestellt werden.

Astrid Dubke kümmerte sich auch rührend um das Wohl der Athleten, sie ließ das komplette Team bei sich übernachten und versorgte es mit Lebensmitteln. „Astrid, wir lieben Dich“, sangen die Läufer beim Abschied. Doch es sollte kein Abschied für lange sein. Schon am nächsten Tag beschloss der FFL-Vorstand einhellig, Astrid Dubke sofort die Mitgliedschaft im Verein anzubieten. „Diese Frau ist durch und durch Mensch, etwas Besseres konnte unserem Verein nicht passieren, als Astrid kennen und schätzen gelernt zu haben“, bringt es Michael Kumpe auf den Punkt. Astrid zögerte übrigens nach Erhalt der SMS keine Sekunde, die FFL-Mitgliedschaft anzunehmen.

15.05.2007
Die Tour auf Radio FFN
Am kommenden Freitag, 18. Mai um 9.30 Uhr sollten alle Freunde und Interessenten der Friends For Life aus dem Raum Braunschweig den Radiosender FFN (Frequenz 103,1) einstellen, denn hier kommt das Interview zur bevorstehenden Tour. Interviewpartner Michael Kumpe, einer der Läufer, berichtet ausführlich über die geplanten Aktionen sowie die sportlichen Gesichtspunkte und Schwierigkeiten, die sich auf einer solch langen Strecke für die Läufer ergeben.

11.04.2007
Bad Bramstedt will sich nasse Füße holen
In einem Kurort wie Bad Bramstedt liegt es auf das Hand, die Erholungsmöglichkeiten am Ort für den Superlativ zu nutzen. Mit Unterstützung des örtlichen Kneippvereins prüft das Tourismusbüro der Stadt unter Leitung von Ulrike Kütemeier, ob anlässlich der Northern Superlatives Tour der weltweit erste Nordic-Walking-Event in einem Fluss stattfinden könnte.

Diese Form des Wassertretens wäre auch eine neue Herausforderung für die Anhänger der Kneipp-Bewegung. Ort des ungewöhnlichen Ereignisses wäre die Hudau, die mitten durch das Kurgebiet von Bad Bramstedt fließt. Der geplante Einstiegsort für die Wasserwanderer befindet sich im Park direkt hinter dem Hotel Mercure Köhlerhof, wo am 7. Juni ab 16.30 Uhr auch die Empfangsparty für die Läufer und den Begleittross der Northern Superlatives Tour stattfinden wird.

Das Team des Hotels Köhlerhof versorgt die Sportler ernährungstechnisch und stellt freundlicherweise sowohl Duschmöglichkeiten wie auch die Räumlichkeiten für die Pressekonferenz am Abend des 7. Juni kostenlos zur Verfügung. Um die Errichtung eines Mannschaftslagers mit zwei großen Zelten, romantisch gelegen am Ufer der Hudau, kümmern sich unterdessen die Herren Kellner (Jugendring Bad Bramstedt) und Böttger (DRK-Ortsverein Bad Bramstedt).

Die Spenden, die am Aktionstag in Bad Bramstedt gesammelt werden, zum Beispiel durch den Verkauf von Speisen und Getränken bei der Empfangsparty, gehen zur Hälfte an den Mittagstisch der Offenen Ganztagsschule in Bad Bramstedt.

Nähere Infos unter: kuetemeier@bad-bramstedt.de, Telefon 04192/50627 sowie sales@hotel-koehlerhof.de


Beim Zahlenmarathon in Niebüll werden die Köpfe rauchen
Dass sich auch mit dem Gedächtnis famose Ausdauerleistungen erbringen lassen, wollen die Organisatoren am Etappenort Niebüll unter Beweis stellen. Mehrere Teilnehmer werden einen rekordverdächtig langen Binärzahlenstrang auswendig lernen. Wenn sich das Läuferfeld der Northern Superlatives Tour allmählich der Stadt nähert, schlägt ihre große Stunde. Dann müssen die "Brainrunner" auf dem Rathausplatz die auswendig gelernte Zahlenkolonne niederschreiben. Eine ungewöhnliche Idee, die das Spektrum der Superlativ-Aktionen um eine wirklich interessante Note erweitert.

Die Niebüller werden aber auch Muskelkraft in die Waagschale legen, um möglichst viele Spenden für den guten Zweck zu generieren. Mehrere Sparten des TSV Rot-Weiß Niebüll schicken Begleitläufer an den Start, ebenso die Niebüller Schulen. Diese Sportler aller Altersklassen werden die Läufer der Friends For Life und deren südafrikanische Freunde bis ins Ziel eskortieren.

Der Clou: Jeder Begleitläufer zahlt einen Spenden-Euro und erhält eine Nummer. Mit dieser Nummer nehmen die Aktiven automatisch an einer großen Verlosung teil. Wer welchen Preis gewonnen hat, wird noch während der Empfangsparty bekannt gegeben.

Die Fäden für die Planungen am Etappenort Niebüll laufen zusammen bei Holger Heinke vom Stadtmarketing. Er ist zu erreichen unter Stadtmarketing@stadt-niebuell.de oder Ruf 04661/60171.


In Husum bläst der Godewind
Mit einer Riesen-Party im Schlosspark begrüßt Husum die Northern Superlatives Tour, die am 9. Juni die Theodor-Storm-Stadt erreichen wird. Das üppige Programm beginnt schon um 15 Uhr. Als Knaller stellt sich eine Kultband des Nordens in den Dienst der guten Sache: "Godewind", die bekannte norddeutsche Folkband, tritt live im Schlosspark auf. Für musikalischen Schwung sorgen außerdem die Storm Town Jazz Company und der Rödemisser Spielmannszug. Mit besonderer Neugierde blicken die Friends For Life dem Auftritt des Posaunenchors Nordfriesland entgegen. Der Chor hat ein Lied in seinem Repertoire, dessen Titel nicht besser gewählt sein könnte: "Friends For Life".

Um den Husumern wie auch den Urlaubern an der schleswig-holsteinischen Westküste einen gleichsam entspannten wie unverwechselbaren Nachmittag zu bieten, wird das Organisationsteam um Präsident Peter Eggers vom örtlichen Rotary-Club auch den jüngsten Besuchern ausreichend Unterhaltung bieten. Der Zauberer Articus gibt ebenso ein Gastspiel wie der Zirkus Miraculix. "Eine Veranstaltung in dieser Größenordnung hat es in Husum noch nicht gegeben", sagte Eggers in einem Interview mit den Husumer Nachrichten.

Damit niemand in und um Husum das Großereignis verpasst, rührt ein Fanfarenzug am 9. Juni unüberhörbar die Werbetrommel. Neben diesem akustischen will das Organisationsteam auch ein optisches Ausrufezeichen setzen: Ein Flugzeug soll mit einem Banner aufsteigen und die Menschen einladen, nach Husum zu kommen, um mit den Läufern der Northern Superlatives Tour zu feiern.

Beim Superlativ, dessen Erlös zur Hälfte an das Kinderschutzzentrum Westküste gehen wird, setzen die Husumer auf den Appetit der Partybesucher im Schlosspark. Sie backen einen mehrere Quadratmeter großen Kuchen, der die Strecke der Northern Superlatives Tour wiedergeben wird. Dieser Riesen-Kuchen wird Stück für Stück verkauft, der Erlös fließt komplett in den Spendentopf. Auch durch den Verkauf der übrigen Speisen und Getränke während der Schlosspark-Party werden Spendeneinnahmen erzielt.

Nähere Auskünfte erteilt Chef-Organisator Peter Eggers unter Telefon 04841/12490 (dienstlich) oder unter E-Mail p.j.eggers@gmx.de.

Celle setzt auf Fitness
Der Zufall hilft manches Mal weiter. Zufällig traf Teammitglied Mike Kumpe bei einem Bekannten Astrid Dubke, Inhaberin des Celler Fitnesstudios Wiesenstraße. Natürlich kam auch das Gespräch auf die Northern Superlatives Tour. Astrid Dubke war von der Tour dermaßen begeistert, dass sie spontan ihr Fitnesstudio für das Laufteam als Verpflegungs- und Übernachtungsstätte zur Verfügung stellte. Publikumswirksame Aktionen mit Kindern sind jetzt in der Planung, wobei Fitness, Yoga, Kraft und Ausdauer eine entscheidende Rolle spielen werden.

Astrid Dubkes Kontakte zur Stadt Celle gestalten sich ebenso erfreulich. So konnte uns der Referatsleiter Sport der Stadt Celle schon unentgeltlich eine wunderschönen Grünfläche am Schloß für den Zieleinlauf in Celle zur Verfügung stellen. Damit nicht genug, spendet Astrid Dubke ab sofort 5 Euro pro durchgeführter Massage bzw. Ayurveda-Anwendung für unsere sozialen Jugendprojekte.
Kontakt: Fitnesscenter Wiesenstraße, Celle: a.dubke@web.de.

13.3.2007
Lauenburg legt einen sauberen Frühstart hin
Im Etappenort Lauenburg an der Elbe ist das Tour-Fieber bereits ausgebrochen. Unter Federführung von Kurt Schlicht und seinen Radsportfreunden von der Equipe Europa hat am Freitag, 9. März, gemeinsam mit dem Fitness Center gym 80 und Famila ein 12-Stunden-Spinning stattgefunden, an dem sich mehr als 40 Sportler beteiligten, darunter auch Bürgermeister Harald Heuer. Sie schafften eine stolze Leistung: 1700 Kilometer. Und das Allerbeste: Die ersten 220 Euro für den Spendentopf der Northern Superlatives Tour sind damit bereits eingefahren worden. Ein herzliches Dankeschön an die Lauenburger für diese sympathische Form des "Frühstarts". Vielleicht finden sich in den anderen 9 Tour-Städten noch spontane Nachahmer, die diesem Beispiel folgen.
Nähere Auskünfte bei Kurt Schlicht, Equipe Europa, Ruf 04153-53609.

Lauenburg entscheidet sich für spannende Tage am See
Oberstes Ziel der Northern Superlatives Tour ist es, möglichst viele Spenden für Kinder- und Jugendprojekte in Norddeutschland und in unserem Partnerland Südafrika zu sammeln. Was vor Ort gefördert werden soll, entscheiden die 10 norddeutschen Etappenorte in Eigenregie. In Lauenburg hat man sich entschieden, die Spendeneinnahmen in Erlebnistage für Kinder zu investieren, die der Ortsjugendring erstmals organisieren möchte. Inspiriert dazu wurde der Ortsjugendring um die Vorsitzende Claudia Vogt-Gohdes durch die Sportprojekte der Friends For Life. Vom 20. bis 23. Juli wird der Ortsjugendring Lauenburg mit mehr als 30 Kindern und Jugendlichen ab 10 Jahre am Schweriner See spannende Tage verbringen. Die Teilnehmer sollen unter anderem klettern, Kanu fahren und ein Floß bauen. Die Jugendlichen, die in Zelten übernachten und abends am Lagerfeuer sitzen können, werden sich dabei weitgehend selbst verpflegen. "Die Kinder sollen lernen, gemeinsam Herausforderungen zu meistern und Grenzen zu erkennen", meint Claudia Vogt-Gohdes. Da die Friends For Life das Naturerleben und die Betätigung unter freiem Himmel gerade bei jungen Menschen fördern wollen, ist dies ein Projekt, das unsere besondere Zustimmung findet. Klasse Idee!
Nähere Auskünfte beim Ortsjugendring Lauenburg unter Ruf 0174-483 02 19, E-Mail: info@ojr-lauenburg.de


In Braunschweig fallen Jugendliche vom Himmel
Die Braunschweiger Spendeneinnahmen gehen an ein Projekt der Arbeiterwohlfahrt. Seit Jahren kümmert man sich dort engagiert um schwer erziehbare Jugendliche aus sozial schwachen Familien. Höhepunkt eines jeden Jahres ist ein Camp, bei dem die Jugendlichen zum Abschluss ihren ersten Fallschirmsprung absolvieren können. Aufgabe des Camps ist es, den Schülern Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu vermitteln und die Bedeutung von Regeln klar zu machen, an die man sich halten muss, um ein selbstgestecktes Ziel zu erreichen. "Die Kosten für Versicherungen, für das Flugzeug und den Transport der Teilnehmer sind nicht unerheblich?, erzählt die Projektverantwortliche Renate Miehe, Leiterin des Verbundes Erzieherischer Hilfen im Awo-Bezirksverband Braunschweig. Da komme die Unterstützung durch die Northern Superlatives Tour gerade recht.
Welche Chancen die Tour für die örtliche Jugendpflege bietet, hat die Awo in Braunschweig voll erkannt. Deshalb schickt sie nicht nur die Schülerinnen und Schüler des eigenen Projektes an den Start. "Wir nehmen mit allen Braunschweiger Schulen Kontakt auf und wollen dafür sorgen, dass am 2. Juni beim Einlauf in Braunschweig mindestens 500 Schüler aus unserer Stadt als Begleitläufer auf den letzten Kilometern dabei sind", sagt Renate Miehe. "Das wäre dann womöglich ein Extra-Superlativ innerhalb der Tour der Superlative." Nähere Auskünfte bei Renate Miehe, Ruf 0531-3908-159, E-Mail: miehe@awo-bs.de


Das gab es noch nie: Ultramarathon vom Brocken nach Braunschweig
Wenn die Sportler der Northern Superlatives Tour am 2. Juni früh morgens zu ihrem 600-Kilometer-Lauf Richtung Sylt aufbrechen, fällt gleichzeit der Startschuss für den ersten Ultramarathon, der jemals offiziell zwischen dem Brocken und Braunschweig stattgefunden hat. Manuela Engelstädter, Chefin von Braunschweigs sympathischstem und kompetentestem Sportgeschäft "sportTREND", hatte die Idee, anlässlich der Northern Superlatives Tour diesen 75-Kilometer-Lauf ins Leben zu rufen, der eine Riesenlücke im norddeutschen Laufkalender schließen dürfte. An attraktiven und herausfordernden Ultra-Events hapert es nämlich zwischen Harz und Nordseeküste, anders als in Süddeutschland. Dank des Engagements von Manuela Engelstädter und "sportTREND" werden also Laufbegeisterte die Chance haben, bei der ersten Etappe der Northern Superlatives Tour hautnah und aktiv dabei zu sein. Wer sich die Premiere dieses neuen Ultra-Highlights nicht entgehen lassen möchte, sollte sich rasch anmelden. Die Startgebühren der Teilnehmer fließen übrigens in den Spendentopf der Northern Superlatives Tour. Ein doppelter Grund also, dabei zu sein. Anmeldungen und weitere Informationen im Internet unter http://www.braunschweig-wolfenbuettel-marathon.de/anmeldung_brockenultralauf.html oder telefonisch bei sportTREND unter 0531-618 36 37.


Polizeistaffel Braunschweig macht den Weg frei
Damit die Northern Superlatives Tour sicher über die Bühne gehen kann, ist die Hilfe der Polizei entlang der Strecke unerlässlich. In Braunschweig wird die Laufstaffel der Polizei das Teilnehmerfeld schon vor den Toren der Stadt in Empfang nehmen und bis zum Zieleinlauf in der City eskortieren, getreu dem Motto "Wir machen den Weg frei". Wir finden: Diesem Beispiel könnten die Ordnungshüter in den anderen Etappenstädten gerne folgen.


Rendsburg will für passende Bekleidung sorgen
Wenn die Kinder der Europaschule am 8. Juni ihre Laufrunden auf dem Marktplatz von Rendsburg drehen, um ihren Superlativ-Beitrag zur Northern Superlatives Tour zu leisten, dann soll dies möglichst in einheitlichem Outfit geschehen. Die Organisatoren im Rendsburger Rathaus um Matthias Gröning wollen versuchen, mit Hilfe örtlicher Sponsoren ein Teilnehmer-T-Shirt für alle Kinder und auch für jene Läufer anfertigen zu lassen, die den Tour-Tross auf den letzten Kilometern vor dem Zieleinlauf begleiten wollen. Neben den Sponsoren-Logos wird dieses T-Shirt auch das offizielle Logo der Northern Superlatives Tour tragen. Wir finden: Das ist In jedem Fall eine schöne Erinnerung und außerdem eine Möglichkeit, weitere Spendeneinnahmen zu generieren. Schließlich könnten diese Shirts zu einem günstigen Preis an Teilnehmer und weitere Interessenten verkauft werden. Sollten weitere Städte für eine einheitliche Kleiderordnung vor Ort sorgen wollen, dann wäre unsere Bitte, dass in jedem Fall das offizielle Tour-Logo mit verwendet wird. Es kann als Druckvorlage ganz leicht und kostenlos angefordert werden beim 2. Vorsitzenden der Friends For Life, Michael Kumpe: Telefon (dienstlich) 0531-345107 oder per E-Mail unter kumpe@imageunddesign.de Matthias Gröning vom Fachbereich Jugend, Schule und Sport der Stadt Rendsburg ist zu erreichen unter Ruf 04331-206145 oder per E-Mail unter matthias.groening@rendsburg.de


Das Wichtigste zuletzt: Das deutsch-südafrikanische Läuferteam
Vier Läufer aus Südafrika und sechs Extremsportler der Friends For Life werden die gesamte Strecke vom Brocken bis nach Sylt absolvieren. Wir freuen uns, aus Südafrika folgende Athleten dabei zu haben:

- Thanduluntu "Luntu" Magqaza (Kapstadt, Provinz Western Cape)
- Abongile Snyman (Kapstadt, Provinz Western Cape)
- Mahildon Recado Booysen (St. Helena Bay, Provinz Western Cape)
- Reynold Richards (Okiep, Provinz Northern Cape).

Die FFL-Athleten werden angeführt von der Lauf-Ikone Robert Wimmer, dem Sieger des legendären Transeuropalaufs 2003 über 5500 Kilometer von Lissabon nach Moskau. Wo immer er auftaucht, bilden sich rasch Trauben von Laufinteressierten, die mehr über seine Laufabenteuer in aller Welt erfahren möchten. Die "vier Musketiere" der FFL, die im April 2006 die Halbwüste des fast menschenleeren südafrikanischen Namaqualandes bei Temperaturen von bis zu 50 Grad Celsius läuferisch durchquert haben, sind ebenfalls am Start: Torsten Bierwisch, Michael Kumpe, Dr. Frank Reintjes und Dr. Michael Strohmann. Neu im FFL-Team, aber ein echter Fuchs auf ultralangen Strecken ist Dieter Grabow.

Die Läufer aus Südafrika werden von zwei Vertretern des Selbsthilfeprojektes Masibambane begleitet, dem 50 Prozent der Spendeneinnahmen der NST zufließen sollen: Projektgründer Johan Lewin und seine rechte Hand Thabiso Mosia freuen sich schon riesig auf die Begegnung mit den Menschen entlang der Strecke. Sie werden während der Tour gerne Fragen zum Leben der schwarzen Bevölkerung im heutigen Südafrika und zu den Hilfsprojekten von Masibambane beantworten. Besonders würde es die Gäste freuen, wenn sie deutsche Schulen für eine Partnerschaft mit Schulen in Südafrika gewinnen könnten.

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