Image 1

Aktuelle Meldungen aus dem Team "Friends For Life"



4. Dezember 2014
BS|Energy spendet 500 Euro für FFL-Projekte



Eine vorweihnachtliche Bescherung gab es für uns in dieser Woche: der Arbeitgeber
von FFL-Mitglied Torsten Bierwisch, BS|Energy, hat im Rahmen ihres Sozialprojektes
"50x500", bei dem jährlich 50 x 500 Euro an Vereine oder Institutionen ehrenamtlich
engagierter Mitarbeiter ausgelost werden, einen dieser begehrten Preise gewonnen!



Somit dürfen wir uns über 500,- Euro für unsere Projektarbeit bei BS|Energy und
natürlich auch bei Torsten Bierwisch bedanken!


17. November 2014
Wir trauern um Greer Brewer von der Angel Foundation



Eine unfassbare Nachricht erreichte uns an diesem Wochenende: Greer Brewer,
Begründerin der Angel Foundation, ein Waisenhaus in Vredenburg, Südafrika ist tot.
Sie starb am 13. November an einem Herzinfarkt. Greer, mit der uns seit unserem
Lauf durch Südafrika im Jahre 2006 eine tiefe Freundschaft verband, hinterlässt eine
tiefe Lücke in unseren Herzen. Sie war Herz und Seele der Angel Foundation für
Waisenkinder und vor allem aber ein Mensch, wie es ihn kein zweites Mal gibt auf
dieser Erde.
Die vielen Kinder, denen sie in jahrelangem Kampf gegen finanzielle Sorgen und
bürokratische Gleichgültigkeit den Weg in ein menschenwürdiges Dasein geebnet
hat, werden Sie nie vergessen. Wir auch nicht.




Der 1. HandiCup 2014 – ein Riesenerfolg für die Inklusion!


Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner der RuBIn-Tour, dem braunschweiger Sport- u. Fashion-Unternehmen cotton-n-more gab es an diesem Wochende ein großes Fußballturnier in der Braunschweiger SoccaFive-Arena. Einen ganzen Tag lang spielten Spielerinnen und Spieler in 16 Teams um den 1. Braunschweiger HandiCup. Eine phantastische Auftaktveranstaltung, die künftig einmal im Jahr ausgetragen werden soll. Die Teams, bestehend aus jeweils 10 Spielern, davon 6 nichtbehinderte und 4 behinderte Spieler, kämpften engagiert und so stand weniger die sportliche Leistung, mehr das Miteinander der Teilnehmer im Vordergrund. So stand ein Sieger bereits von Anfang an fest: die Inklusion ist an diesem Wochende um ein erfolgreiches Kapitel reicher geworden! Als sportlicher Sieger nahm das Fanprojekt der "Oker-Bayern" den Sieger- sowie den Wanderpokal mit nach hause.
Sämtliche Einnahmen dieses Turniers gehen an Behindertenprojekte in unserer Region. Vielen Dank an dieser Stelle an alle Beteiligten, Spieler, Zuschauer, Sponsoren, die SoccaFive-Arena und speziell an Thomas Pfannkuch für die tolle Moderation. Einen Extra-Dank natürlich an Marc Kuhn und das ganze Team von cotton-n-more! Ihr wart großartig!

Hier noch ein paar Fotos:















RuBIn-Race Across Europe – Radrennen durch Europa (Sept. 2015)


Das härteste Non-Stop-Radrennen der Welt, so der Ruf dieses legendären Sportevents. Gemeinsam mit zwei Handicap-Bikern und zwei FFL-Fahrern werden wir das 4er-FFL-RuBin-Team über 4710 Kilometer und rund 50.000 Höhenmeter quer durch Europa schicken. Dabei werden die Alpen sowie die Pyrenäen überquert. Achtung – wir suchen hier noch zwei Radrennfahrer mit einer Behinderung, die sich diese Tour zutrauen und diese Strapazen auf sich nehmen wollen. Starkes Medieninteresse, ein tolles Teameerlebnis und der absolute Thrill sind garantiert! Meldet euch bitte unter unserer Mailadresse: info@ffl-extremsport.de.
Mehr Infos zum diesjährigen Race Across Europe gibt es unter www.theraceacrosseurope.com


+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

26. Dezember 2013
Angel Foundation in Südafrika beschert bei den ärmsten Familien und bedankt sich bei allen unseren Spendern und Unterstützern!


Foto: Greer Brewer (Bildmitte) und die Kids der Angel Foundation

Diese Bilder gehen wirklich zu Herzen, denn die Angel Foundation konnte dank unserer Spenden den wirklich ärmsten Familien der Region Vredenburg in Südafrika ein paar Weihnachtspräsente zukommen lassen. Greer Brewer, Initiatorin dieser Aktion, bedankt sich in einem Brief an die Friends For Life für das außerordentliche Engagement, welches ihren Kindern das Überleben auch in diesem Jahr gesichert hat. ... "Thank you FFL, for being a part of a very important deed in life. Christmas is a time of giving and not just RECEIVING....!" so der kurze Auszug des Briefes an uns.


Foto: Die Kinder verteilen die Weihnachtsgeschenke im Township bei den Familien

Wir hoffen, dass es uns auch im kommenden Jahr möglich ist, mit eurer tatkräftigen Mithilfe die Angel Foundation weiter mit Spenden zu unterstützen!



26. November 2013
Advents-Tombola im Kegel-Bahnhof Braunschweig bringt 500,- Euro für unsere Projekte!

Was man mit einer guten Idee alles bewirken kann, zeigte der Kegel-Bahnhof in Braunschweig. Das alljährliche Adventskegeln mit Tombola brachte die stolze Summe von 500,- Euro für unseren sozialen Projekte!


Foto: Sebastian Baruschke überreicht Frank Reintjes einen prallen Umschlag!

Wir bedanken uns beim Inhaber Sebastian Baruschke für seine Initiative und freuen uns auf viele weitere gemeinsame Aktionen!
Wer noch nicht weiß, wo man gut essen kann bei gleichzeitiger sportlicher Betätigung, ist im Kegel-Bahnhof gut aufgehoben" Mehr Infos: www.kegel-bahnhof.de

19. November 2013
Der 3. Elm Super Trail (25. Mai 2014) kommt! Anmeldungen ab dem 1. Dezember möglich.

Der 3. Elm Super Trail steigt am Sonntag, 25. Mai 2014! Bei den beiden bisherigen Austragungen des EST spielte der Wettergott mit und bescherte den Teilnehmern ein unvergessliches Sport- und Landschaftserlebnis. Auch 2014 soll es der Wonnemonat Mai richten. Die erfreuliche Zahl von 143 Teilnehmern aus dem Jahre 2013 wollen wir dabei deutlich übertreffen. Was macht uns so optimistisch? Es ist die positive und ermutigende Einschätzung vieler Teilnehmer, die uns 2013 mit wohlwollender Kritik begleitet haben. Wir wollen unseren Weg konsequent fortsetzen und den Elm Super Trail zu einem der großen Ultralauf-Erlebnisse im Norden ausbauen. Ihr könnt ein Teil dieser "Bewegung" sein. Kommt am Sonntag, 25. Mai 2014 zur Burg Warberg, unserem idyllischen Start- und Zielort. Das neue Lauf-Highlight in Südost-Niedersachsen heißt Elm Super Trail. Auf einer 72 Kilometer langen Strecke kann Norddeutschlands schönster Laubwald- Höhenzug, der Elm, umrundet werden. Die Läuferinnen und Läufer können sich nicht nur auf ein Landschaftserlebnis der besonderen Art mit tollen Ausblicken und anspruchsvollem Profil freuen, sondern auch auf herzliche Begegnungen mit den Menschen rund um den Elm. Der Start- und Zielort ist so bemerkenswert wie die Laufveranstaltung selbst: Die Burg Warberg im Landkreis Helmstedt (s. Foto) bietet eine attraktive Kulisse, um die Teilnehmer herzlich empfangen, versorgen und unterhalten zu können. Lasst euch den Elm Super Trail nicht entgehen!
Anmeldungen ab dem 1. Dezember unter www.elmtrail.de möglich

31. Oktober 2013
"Wir laufen für Kinder" vom 11.-13. Oktober bringt mehr als 20.000,- Euro für das ambulante Kinderhospiz Höxter-Paderborn! Hier die Fotogalerie und der Film!

Galerie 1 >> 1. Tag Braunschweig - Hildesheim - Die Regenschlacht
Galerie 2 >> 2. Tag Hildesheim nach Bad Pyrmont - Welliges Gelände
Galerie 3 >> 3. Tag Bad Pyrmont - Bad Driburg - Es werden immer mehr
Galerie 4 >> Die Ankunft in Bad Driburg - Welch ein Empfang

Der Film >> Wir laufen für Kinder (YouTube)

25. September 2013
Torsten Bierwisch erklärt das RAAM 2013 - die Nachbetrachtung


Was fasziniert uns eigentlich an Sportlern? Der manchmal zu hohe Verdienst, die Erfolge, das Rampenlicht, oder vielleicht doch das immer wieder kämpfen, das ausdauernde harte Trainieren und die Zielstrebigkeit die optimale Form zum Wettkampf zu finden?

Das „RACE ACROSS AMERICA“ (RAAM) erfordert genau diese ausdauernde Zielstrebigkeit. Vor dem Sieg beim RAAM mit dem 4-Personen-Mixed-Team 2011 kamen 1 ½ Jahre der Vorbereitung. Danach sehr schnell die Entscheidung 2013 das Abenteuer anzugehen, das härteste Radausdauerrennen der Welt als 2-Mann-Team zu fahren. Das bedeutete, seit Anfang 2010 jeden Tag an das RAAM zu denken und 5-6 Tage in der Woche zu trainieren.

Das Leben wird nach dem Training ausgerichtet. Vieles vernachlässigt. Es geht nicht ohne. Gut, dass man bei der Zusage zu solch einem Abenteuer noch nicht genau erahnt, was genau auf einen zukommt. Ich habe mich noch nie - fast schon professionell - so intensiv auf einen Wettkampf vorbereitet. Leistungsdiagnostik, Ernährungsberatung, Muskelaufbautraining, Radkonfiguration, Trainingslager. Auch der Urlaub wurde aus Achtung vor der Herausforderung ganz dem Radfahren untergeordnet. Ich hoffte, mir mit all dem schon den Respekt als Sportler erarbeitet zu haben.

Zum Glück habe ich eine Frau, die mich nach der  g e m e i n s a m  getroffenen Entscheidung enorm unterstützte. Dank aber nicht nur ihr, sondern auch den Sponsoren und dem Team.

Ohne ein funktionierendes Team ist es einfach nicht machbar. Vorher nicht und auf der Straße dann erst recht nicht. Um das Team zu Stärken wollte ich eigentlich Mike Kumpe dabei haben. Aus gemeinsamen Projekten weiß ich, was ich an ihm habe. Leider, aber auch verständlich, musste er schweren Herzens absagen. Es war einfach zu viel für seine berufliche Selbstständigkeit. Beim Spartathlon in Griechenland betreute er 2013 mit Michael Elsas das Teammitglied Maik Dieroff. Peter Guzzi konnte damals das FFL Quartett aus Verletzungsgründen nicht vervollständigen. Als kleine Entschädigung und mentale Stärkung sollte und durfte er dann beim RAAM Mikes Platz einnehmen. Mike blieb als Medienexperte im Team und kümmerte sich von Braunschweig aus um die Präsentation, Homepage sowie den Datentransfer zur Zeitung und auf Facebook. Als Wohnmobilfahrer verstärkte Peter das insgesamt 8-köpfige Begleitteam. Da das RAAM kein Urlaub ist, benötigt man Leute mit Engagement. Peter ist so einer und erfüllte seinen Job erwartungsgemäß. Somit wurde der Plan, FFL mehr in das RAAM einzubinden, perfekt realisiert. Da waren es schon Drei.

Mit nicht gezählten Trainingsstunden und Kilometern in den Beinen ging es dann los.

Eine Woche vor dem Start reiste das Team nach Oceanside (CA). Dort bezogen wir ein Haus und organisierten alles Notwendige. Das ist nicht wenig. Offizielle Pflichttermine standen an sowie die Vorbereitung der Räder / Fahrzeuge, Lebensmittel bunkern, Akklimatisierung, Probe fahren, Festigung des mentalen Zustandes, jede Menge Organisation. Volles Programm. Samstag 15.07.13 um 12.00 dann der Start.

Ein 2-Mann-Team zu sein bedeutet, ca. 4900 km und 32.9000 Höhenmeter in 9 Tagen zu absolvieren. Wie sich die Fahrer die Strecke aufteilen, ist dabei egal. Gefahren wird Tag und Nacht. An 54 Zeitstationen melden und dabei unzählige Regeln einhalten, ist Pflicht. Dies gilt auch für das 8-köpfige Begleitteam im Wohnmobil oder im Pacecar. Dieses ist mit Fahrer und Navigator für die ständige Begleitung und den Schutz des Radfahrers zuständig. Es gibt nur sehr wenige Menschen weltweit, die das als Urlaub bezeichnen. Tag und Nacht unterwegs mit allen Aufgaben schlaucht enorm und bringt die Eigenschaften eines Menschen unpoliert hervor. Im Guten wie im Schlechten. Ein Selbsterfahrungstrip ohne Drogen mit Eigenfolter durch Schlafentzug. 

Wir waren gut und schnell unterwegs. Ob zu schnell, wie manche sagen, sollten wir nie erfahren. Nach den locker gemeisterten Rocky Mountains mit 3400Hm passierte auf der letzten Abfahrt vor den unendlichen Weiten von Kansas das Unerwartete. Felgenbruch am Vorderrad.

Ja,……. so ein Ding kann brechen. Ein Materialfehler warf mich im wahrsten Sinne aus dem Rennen. Enthob mich jeder Entscheidung, ob weitermachen oder nicht und ab wann. Mit 45 – 50km flog ich über den Lenker und zog mir zum Glück und Erstaunen „nur“ Abschürfungen sowie eine Rippenprellung und eine mittelschwere Gehirnerschütterung zu. Wer jetzt sagt, welch ein Pech, kennt das RAAM nicht, hat nicht den defekten Helm, Lenker und das Laufrad gesehen. Alle anderen sagen „welch ein Glück“. Es würde den Rahmen sprengen, alles das aufzuzählen, was noch hätte Schlimmeres passieren können.

Ich sollte unser erklärtes Hauptziel, gesund wieder nach Hause zu kommen, erreichen. Das sagt sich vorher so leicht hin. Dazu zu stehen, erfordert mehr. Und nu? Ohne Plan B und C. Mit diesen Verletzungen gab es nur noch das Aus für mich. Nach einem Gespräch mit meinem Radkollegen, der noch Entscheidungsfreiheit hatte, wurde das DNF an die Rennleitung gesendet. Wir waren raus. Das Rennen war aus. Man fühlte die Schwere dieser Entscheidung. Es wurde nichts mehr gepostet, der Stolz war verflogen. Ausscheiden tun doch immer nur die anderen. Jetzt hatten wir den Mythos der Härte gefüttert. Unverdient, aber wen interessiert das. Es hätte Optionen B und C, auch ungeplant gegeben.  Auch mit dem DNF (Definitely Not Finished) als Konsequenz. Nach 3 Nächten fast ohne Schlaf  und den 1700km läuft nicht mehr alles wie gewohnt. Hätte, hätte, Fahrradkette. Die dann getroffenen Entscheidungen lassen sich später immer wieder neu bewerten und diskutieren. Hilft aber nur noch für die Zukunft. Akzeptieren!  Auch das gehört zum RAAM und dem etwas ambitioniertem Sport. Bei mir stellte sich wirklich sehr schnell die Zufriedenheit über den relativ milden Verlauf des Unfalls über den Schmerz der Aufgabe.  Die Verarbeitung der Ereignisse bei jedem Einzelnen ist für mich zum eindrucksvollsten Ereignis des RAAM 2013 geworden.

Was fasziniert uns nun wirklich an Sportlern?

Ist es nicht auch das verschieben von Grenzen? Das überschreiten? Das Nichtaufgeben? Grenzerfahrungen sammeln? Kämpfen? Ist das Ziel beim Sport nur durch das Erringen einer Medaille definiert? Ich hätte mich gern noch mehr in diesen Grenzbereichen gesehen. Erfahrungen gesammelt, was in mir vorgeht. Wie die Anforderungen mich verändern. Aber leider kam der Sturz. Die Chance bekomme ich nicht so schnell wieder. Das alles fehlt mir mehr als die Medaille an der Wand.

Mussten wir nach dem DNF (Definitely Not Finished) jetzt mit gesenktem Haupt nach Hause kommen? Oder aber auch stolz, die enormen Anstrengungen im Vorfeld gemeistert, uns dem Training gestellt, Gemütlichkeit und Müßiggang immer wieder mit Schweiß getauscht zu haben. Genau das finde ich faszinierend an Sportlern. Sie haben meine Achtung. Die, die Kämpfen, auch wissentlich, dass sie eine Medaille nie erhalten.

Leute, die das Rennen nur im kurzen Zeitraum bis zum Unfall sehen, irren. Es ist viel mehr, davor und auch danach. Ich habe viel in der Vorbereitung gelernt. Es dauert und ist schwer sich eine gewisse Form und auch die Leidensfähigkeit zu erarbeiten. Man geht den Weg unsagbar oft.

Das Gelernte über sportorientierte Ernährung begleitet mich, wie so vieles, durch mein Leben. Die, wenn auch wenigen Tage beim RAAM 2013, brachten erhebliche Erkenntnisse über Stärken und Schwächen. Dieser ständige relativ kurze Wechsel von Fahren und Ruhen, das in einem fahrenden Wohnmobil, ist wie Achterbahn fahren und macht den Magen mürbe. Ich kann unter diesen Bedingungen schlecht einschlafen. In dem Schlaf die notwendige Ruhe finden ist enorm wichtig. Radfahren reicht da nicht allein. Der Körper zeigt einem auf bisher unbekannte Weise wie weit beschwerdefreies Fahren geht. Dann kommt der Wille. Der so hart antrainierte Wille. 

Zum Glück stand mir ein motiviertes, erfahrenes Team an der Seite.

Auf unserer Homepage www.raam2013.info findet ihr unter dem Facebook-Link auch Berichte von mir zur Vorbereitung. In mehreren Folgen von „Toto erklärt das RAAM“  erfahrt ihr locker erklärt Einzelheiten.

Die Wunden waren noch nicht mal verheilt,  da wurde ich schon gefragt, "Was kommt als nächstes?"

All das erlebte zu verarbeiten braucht Zeit. Der Körper braucht Erholung. Ich war von Kopf her noch lange nicht so weit. Dachte ich. Aber nach einigen unvorhersehbaren Gesprächen ist schon eine neue Idee geboren. Der Spirit hat nicht nur mich befallen. Es wird also bereits geplant. Natürlich ganz im Sinne der "Friends For Life".

Bleibt weiterhin gespannt und neugierig. Oder noch besser, helft uns bei unseren Projekten.

+++++++++++++++++++++++++++++++

23. August 2013
FFL präsentiert den XXL-Marathon beim Stadtlauf Wolfenbüttel. Anmeldung ab sofort!
 


Wer den Wolfenbütteler Stadtlauf am 15. September nutzen möchte, um ohne Druck und in toller Begleitung aus dem Halbmarathon einen Marathon zu machen, dem kann ab sofort geholfen werden. In Kooperation mit der Deutschen Bank Wolfenbüttel bieten wir in diesem Jahr erstmals das Format Stadtlauf XXL an. Wer sich das besondere Lauf-Erlebnis mit den Mega-Experten nicht entgehen lassen möchte, sollte sich rasch anmelden, denn es stehen nur 25 Startplätze zur Verfügung.

Anmeldung bitte an unsere Mailadresse: info@ffl-extremsport.de
Folgende Informationen bitte mit angeben: Name, Vorname, Ort, Geburtsjahr und ggf. Vereinsname.
Die Überweisung von 20 Euro bitte zeitgleich an Friends For Life e.V., BLZ 27032500, Kto. 2800, Stichwort: XXL-Marathon

 
Und so sieht der Stadtlauf XXL aus: Die Teilnehmer starten am 15. September um 9.45 Uhr in Dorstadt am Oderwald südlich von Wolfenbüttel gemeinsam mit einigen erfahrenen Ausdauersportlern der Friends For Life. Der Startpunkt befindet sich in der Straße Oderblick/Ecke Waldblick. Die Gruppe läuft durch den Oderwald nach Wolfenbüttel und wird kurz vor dem Start des Halbmarathons (11.30 Uhr) auf dem Schlossplatz eintreffen. Ihre Startnummern für den Halbmarathon haben die Teilnehmer schon vorher bekommen. Der Halbmarathon durch Wolfenbüttel wird - möglichst gemeinsam in der Gruppe - absolviert. Unterwegs gibt es Tipps und bei Bedarf auch Unterstützung von den Laufexperten der Friends For Life.
  
Nach dem Halbmarathon-Einlauf auf dem Schlossplatz und kurzer Verschnaufpause geht das Lauferlebnis für die XXL-Runner noch weiter. Die Gruppe läuft aus Wolfenbüttel heraus, dreht eine Schleife durch das schöne Lechlumer Holz und kehrt zurück zum Schlossplatz. Damit haben die XXL-Runner dann insgesamt einen Marathon absolviert und gleichzeitig die beiden schönsten Wälder Wolfenbüttels durchstreift. Aus dem Stadtlauf ist für sie ein Stadt- und Landschaftslauf geworden. Am Schlossplatz gibt es die verdiente Finisher-Party, inklusive Duschmöglichkeit. Die Überreichung von Sonderurkunden der Friends For Life und schöne Gratis-Erinnerungsfotos runden den unvergesslichen Tag ab. 
  
Wer dabei sein möchte, muss zusätzlich zum regulären Startgeld für den Halbmarathon noch 20 Euro an die Friends For Life überweisen, dieser Betrag fließt zu 100 Prozent als Spende in das Geschwisterkinder-Projekt des Integrations- und Therapiezentrums in Wolfenbüttel. Jeder XXL-Teilnehmer tut also automatisch etwas für den guten Zweck. Dafür gibt es kostenlos zusätzliche Verpflegung vor dem Start des Halbmarathons und nach dem Marathon-Zieleinlauf. Eigene Getränke/Snacks in einem Trinkgurt oder -rucksack von Anfang an mitzuführen, wird aber dringend empfohlen. 
 
Die Anmeldung ist ab dem 28. August hier möglich - Anmeldeschluss ist am 12. September. Für den XXL-Run wird es aus organisatorischen Gründen - im Unterschied zum Stadtlauf - keine Nachmeldemöglichkeit geben! 
 
Also erst den Startplatz für den Halbmarathon sichern auf der offiziellen Website des Stadtlaufes und dann anmelden für den Stadtlauf XXL.


6. August 2013
Neu-FFLer Thomas Holzapfel startet Aktion für Fankultur ohne Gewalt mit einer Radtour über 127 km zum ersten Heimspiel der Braunschweiger Eintracht

Thomas ist Fußballfan und in seiner Brust schlagen zwei Herzen. Eins für die Braunschweiger Eintracht, eins für die Slomka-Elf aus Hannover. Thomas, seit kurzem FFL-Fördermitglied möchte mit einer eigenen Aktion auch gleich ein Zeichen setzen für Fankultur ohne Gewalt. Dafür hat er sich eigens ein Radtrikot für eine Tour von Neustadt am Rübenberge nach Braunschweig anfertigen lassen mit dem Text "Rivalität ohne Hass!" (siehe Foto).



Die Präsidenten beider Vereine haben auf die Aktion spontan mit großer Begeisterung reagiert. Pünktlich zum 1. Heimspiel der Braunschweiger Eintracht gegen Werder Bremem wird Thomas mit seinem Rad gegen 14 Uhr auf dem Braunschweiger Schlossplatz eintreffen und einige FFLer werden Tbomas hier herzlich willkommen heißen. Und dann geht's ab ins Stadion!

5. August 2013
Ab sofort sind die Anmeldungen zur 4. Elm Peaks Challenge möglich! Achtung: aktuell nur noch 30 Startplätze!

Kaum wurde der Anmeldecounter für die 4. Neuauflage der Elm Peaks Challenge geöffnet, fielen die Läuferinnen und Läufer auch gleich darüber her. Unglaublich, in den ersten Stunden meldeten sich bereits mehr als 20 Teilnehmer hier an! Es dürfte deshalb keine Frage mehr sein, auch die 4. EPC wird wieder ausgebucht sein...

Die EPC hat mittlerweile in unserer Region einen Kultstatus erreicht. Sportler schätzen die familiäre Atmosphäre ohne Zeitmessung bei dieser Veranstaltung. Gemeinsam geht es über die 4 höchsten Erhebungen des Elms. So hat jeder Teilnehmer die Möglichkeit, die Natur zu genießen und nebenbei ein Pläuschchen mit dem Nachbarn zu halten. Eine willkommene Abwechselung nach einer aufreibenden Laufsaison und für die meisten Starter der Abschluss des aktiven Laufjahres. Und so ganz nebenbei wird man auch zum Unterstützer für unsere sozialen Projekte, denn 100% der Startgelder (15- Euro) werden hier eingesetzt.

Eile ist also geboten – wer mit dabei sein möchte, sollte sich schnell anmelden unter www.epc-run.de. Hier gibt es alle Informationen zum Lauf.

24. Juli 2013
Torsten Bierwisch beim RAAM (Race Across America) schwer gestützt!

Das war ein herber Schlag für das DCM-Aviation HighFlyer-Team mit FFLer Torsten Bierwisch als Rennfahrer im 2er Team. In den Rocky Mountains, bei der Abfahrt aus den Bergen ist das Vorderrad von Torsten aufgrund eines Materialfehlers gebrochen und hat zum schweren Sturz von Torsten geführt. Glück im Unglück: Torsten hat sich nichts gebrochen, aber schwere Prellungen und Hautabschürfungen führten letztlich zum Ende des Rennens für das Team. Mehr Infos unter www.raam2013.info

14. Juni 2013
Peter Bartel beendet beim 24-Std.-Lauf in Berlin-Frohnau seine einzigartige (offizielle) Laufkarriere!

Wenn es in den Reihen der Friends For Life jemanden gibt, der neben großen sportlichen Erfolgen auch unglaubliches soziales Engagement bewiesen hat, ist das ohne Frage Peter Bartel! Über viele Jahrzehnte spielte Peter bei allen Ultraläufen und Extrem-Ausdauer-Sportveranstaltungen eine ganz besondere Rolle. Ob beim 1000 km-Lauf-Weltrekord auf dem Laufband oder beim Transeuropalauf (TEF) mit dem Roller quer durch Europa – Peter hat in der Ausdauerszene Maßstäbe gesetzt! Und dass Peter nichts unternimmt, ohne dem sozialen Aspekt eine entscheidende Bedeutung zu geben, war es nur eine Frage der Zeit, wann Peter bei den Friends For Life seine sportliche Heimat findet.

  Peter bei seinem letzten offiziellen Ultralauf

Peter, der mittlerweile das stolze Alter von 71 Jahren erreicht hat, kam zu der Überzeugung, dass es jetzt der richtige Zeitpunkt ist, seine offizielle Abschiedserklärung vom Ultrasport auszusprechen. Natürlich nicht mit einer einfachen Presseerklärung sondern - standesgemäß - mit einem 24-Std. Lauf. In seiner Heimatstadt Berlin lief Peter den letzten Ultralauf seiner (offiziellen) Laufkarriere, natürlich auch hier wieder mit großem Engagement für die Projekte der Friends For Life. Lest bitte dazu auch den Artikel in der Berliner Zeitung.

Peter, obwohl wir uns nicht vorstellen können, dass dies dein wirklich letzter Lauf gewesen sein soll, danken wir dir für das tolle Engagement und deine sportlichen Leistungen, die du in unglaublicher Art und Weise auch für die "Friends" erbracht hast! Wir sind aber sicher, es wird noch das eine oder andere sportliche Aufeinandertreffen geben.

Besucht Peters Website und lest mehr über seine einzigartige (sportliche) Karriere!


22. Mai 2013
Riesenerfolg beim 2. Elm Super Trail

Der große Aufwand im Vorfeld der Veranstaltung hat sich gelohnt, 143 Starter gingen beim 2. EST ab Burg Warberg an den Start. Ob 72 km, 25 km oder beim Staffel-Wettbewerb die 8-10 km – hier bekam jeder Sportler ein phantastisches Lauferlebnis geboten! Eine intensive Vorbereitungsphase über mehr als 6 Monate verlangte den vielen Verantwortlichen rund um den Elm ein hohes Maß an Engagement ab. Deshalb war die Erleichterung beim Hauptverantwortlichen Michael Strohmann dann auch spürbar: "Einen großen Dank allen Mitstreitern, Sponsoren und natürlich den Läuferinnen und Läufern sowie dem Wettergott, der einen großen Anteil an diesem gelungenen Event hatte! Es hat allen Teilnehmern - aktiv oder passiv - sehr viel Spaß gemacht".

Mehr Infos, Fotos und Wissenswertes zum 2. EST findet ihr unter www.elmtrail.de

Und so ist die Frage, ob es einen 3. Elm Super Trail geben wird, wohl überflüssig!

So sehen Sieger aus! Die 3 Erstplatzierten der 72 km-Strecke.


22. Mai 2013
OATSNACK Energie-Snacks ist neuer FFL-Sponsorpartner!



Wir freuen uns über das Engagement eines weiteren Sponsors bei den Friends For Life: Die Firma OATSNACK Energie-Snacks wird uns in Zukunft mit äußerst schmackhaften und energiegeladenen Haferflocken-Snacks versorgen. Nach dem Motto: "Aus dem Kraftwerk der Natur" bietet OATSNACK komplexe Kohlenhydrate zur Leistungssteigerung und -erhaltung beim Ausdauersport an. Mehr Infos zu OATSNACK.


26. Mai 2013
Die Tour ist gelaufen: in 2,5 Tagen von Braunschweig nach St. Pauli (10.- 12. Mai): 1000 Euro für das Fanhausprojekt!

Der Aufstieg der Braunschweiger Eintracht in die 1. Bundesliga ist perfekt. Dieses Ereignis war Anlass genug, die gut 200 km lange Strecke für soziale Fanprojekte beider Vereine "laufend" auf uns zu nehmen. Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht hatte spontan die Schirmherrschaft für diesen Lauf übernommen und war von der Aktion begeistert, da so übergreifend Fankultur gelebt wird.


Foto: Auch ohne Begleitung der Pauli-Läufer war die Stimmung im Team super!

Leider hatte es die Marathon-Gruppe des FC St. Pauli nicht verstanden, wofür wir diesen Lauf initiiert haben. Den Weg gemeinsam bis ins Millerntor-Stadion zu bewältigen blieb uns leider verwehrt, denn ihnen passte unser Trikotsponsor leider nicht. Wir hätten sie gern gefragt, was denn mit ihren Sponsoren, u.a. ein Whisky-Hersteller und ein Bierbrauer - rein ethisch betrachtet - eigentlich ist... So blieben wir bei diesem Lauf für Toleranz, Akzeptanz und FanKULTUR leider unter uns. Schade, St. Pauli... so bleibt der Spendenerlös von 1000 Euro in Braunschweig für das Fanhaus von Eintracht Braunschweig...

Infos auch auf Facebook>>


Foto: Peter Guzy (FFL) Torsten Lieberknecht und Mike Kumpe (FFL)

Vorbild unserer Aktion ist die Geherlegende Sepp Siuda, der im Meisterjahr der Eintracht 1967 zu Fuß zum letzten Auswärtsspiel nach Essen gegangen ist. Hier entschied sich auch die Meisterschaft. Wir gehen aber davon aus, dass der Aufstieg nicht erst auf St. Pauli entschieden wird...


Foto: Geher Viktor Siuda (Bildmitte), Lothar Ulsaß (links) und Walter Schmidt (rechts)


21. März 2013
FFL-Aktion am 7. Juni zum Braunschweiger Nachtlauf: Spin&Run for help - seid dabei!

Erneut findet in diesem Jahr zum bereits ausgebuchten 27. Braunschweiger Nachtlauf am 7. Juni wieder unser legendäres "Run&Bike for help" statt. 20 Zweier-Teams haben hier die Möglichkeit, ihre Fitness und ihr soziales Engagement unter Beweis zu stellen. Jedes Team hat alle 5 Läufe (28km - wer was macht, ist dabei egal) beim Nachtlauf zu absolvieren und parallel das Bike in in Bewegung zu halten. Eine echte Herausforderung für alle Ausdauersportler. SEID IHR STARK GENUG? Dann meldet euch an und sichert euch die letzten Bikes auf der (Tor-)Tour.

Hier noch ein paar korregierte Details: Die 20 Outdoor-Cycles stehen am Platz der Deutschen Einheit. Der Start erfolgt um 18.00 Uhr und endet um 23.30 Uhr. Die Aktion wird von Cycling-Instructors begleitet. Das Startgeld pro Team beläuft sich auf 40,- Euro. Dieser Betrag geht zu 100% an unsere sozialen Projekte. Dafür erhält jeder Teilnehmer ein Souvenir sowie Physiobetreuung und Massagen von KUNOmed, die direkt neben den Bikes eine Massage-Zone aufgebaut haben. Verpflegung (Getränke, Obst und Squeezy) wird ebenfalls gestellt. Die Anmeldung (oder Fragen dazu) bitte mit den Namen der Teilnehmer und dem Teamnamen an: info@ffl-extremsport.de. Sobald der Betrag von 40 Euro auf unserem Konto (Friends For Life, Bankhaus C.L. Seeliger, Kto 2800, Kto 270 325 00) eingegangen ist, ist die Teammeldung gültig. Falls keine Überweisung erfolgt ist, behalten wir uns vor, den Startplatz anderweitig zu vergeben.

Wir danken der WORKOUT Wasserwelt für die Bikes sowie KUNOmed für die Betreuung und die Shirts für die Sportler.


21. März 2013
FFL-Vorsitzender Michael Strohmann besucht unsere Projekte "Angel Foundation" sowie "Masibambane" in Südafrika

Wie eine Gastfreundschaft tiefe Emotionen auslösen kann, erlebte in der vergangenen Woche unser 1. Vorsitzender Michael Strohmann mit seiner Frau Gundula beim Besuch unserer Förderprojekte in Südafrika. Der ausführliche Bericht folgt in den nächsten Tagen, die 4 Bilder sprechen jedoch schon jetzt für sich!


Foto: Kinder der Angels-Foundation vor Stiftertafel der Friends For Life


Foto: Extra für Michael Strohmann und seine Frau haben die Kids einen FFL-Kuchen gebacken!


Foto: Johan Lewin, Vorsitzender von Masibambane zeigt Michael ein aktuelles Landwirtschaftsprojekt


Foto: Unser südafrikanisches Teammitglied Abongile Snyman berichtet vom Gewinn des Wineland-Marathons bei Kapstadt in der Wahnsinnszeit von 2 Stunden 25 Minuten! Gratulation, Abo!!!


25. Februar 2013
Kinderlaufgruppe »Rote Teufel« aus Zeil erlaufen 1000,- Euro für unser Jugendprojekt "Masibambane" in Südafrika


Foto: Die »Roten Teufel« aus Zeil. Ganz links im gelben Trikot: Hubert Karl

Beim Zeiler Waldmarathon legte sich die Kinderlaufgruppe unseres Teammitglieds Hubert Karl aus Zeil (Franken) besonders ins Zeug und konnten auf diesem Weg insgesamt 1000,- Euro für unser Jugendprojekt "Masibambane" in Südafrika sammeln! Eine tolle Leistung der engagierten Kinder. Wir bedanken uns sehr und freuen uns über so viel Begeisterung beim Laufen... Macht weiter so!!!


18. Februar 2013
Jetzt anmelden für den 2. Elm Super Trail ab Burg Warberg

Das Laufevent des Jahres in unserer Region ist der Elm Super Trail, der am Pfingstsonntag, 19. Mai 2013 mit drei verschiedenen Streckenlängen ausgetragen wird. Die Königsdisziplin ist der 70 km-Lauf "Rund um den Elm". Diese Strecke kann auch als "Run&Bike"-mit zwei Startern oder als 7er Staffel absolviert werden. Eine 25 km-Strecke durch den Elm gibt auch Hobbyläufern eine gute Möglichkeit, den Elm läuferisch im Wettbewerb zu erkunden. Für Familien steht der 3,5 km-Family-Run auf dem Plan. Gestartet wird ab Burg Warberg. Weitere Infos sowie die Anmeldung unter: www.elmtrail.de

11. Februar 2013
Dagmar Wucherpfennig gewinnt die Brocken Challenge 2013!!!

Das war ein Auftakt in 2013 nach Mass für Dagmar Wucherpfennig! Als schnellste Frau konnte sie die 10. Brocken Challenge über 80 km von Göttingen bis zum Brocken (Harz) in 9 Stunden und 53 Minuten für sich entscheiden und ließ so die Zweitplatzierte Judith Scheifler aus Flörsheim gut 5 Minuten hinter sich. Auch unsere beiden Top-Athleten Jan Rohde (8. der Gesamtwertung in 8:50 Std.) und Frank Reintjes (20. der Gesamtwertung in 9:42) rundeten das erfolgreiche Abschneiden der FFL-Starter in diesem Jahr ab. Tolle Bilanz: 3 Starter= 3 Finisher, davon 1 Sieger! Die Brocken Challenge ist ein reiner Charity-Lauf, d.h. alle Einnahmen werden ausnahmslos für soziale Projekte gespendet. In diesem Jahr wurden so u.a. ein (abgebrannter) Kindergarten und ein Kinderhilfsprojekt in Nepal unterstützt. Eine tolle Laufveranstaltung, die auch in diesem Jahr innerhalb von weniger als 10 Minuten mit 180 Startern ausgebucht war. Mehr Infos unter www.brocken-challenge.de

28. Januar 2013
FFL-Team läuft im Oktober für ein Kinderhospiz von Braunschweig nach Bad Driburg.

Einen wirklich traurigen Hintergrund hat der geplante 190 km-Lauf im Oktober 2013 von Braunschweig nach Bad Driburg. Als im vergangenen Jahr der Elm-Peaks-Challenge-Teilnehmer Marco Congia wärend der EPC vom Tod seines Sohnes Gabriel wenige Wochen zuvor berichtete und er den Wunsch äußerte, einen Charity-Lauf für das ambulante Kinderhospiz Paderborn-Höxter zu organisieren, sagten wir schnell unsere Unterstützung bei diesem Lauf zu. Nach ei paar Gesprächen standen der Termin (11 - 13. Oktober 2013) sowie der Routenplan (BS - Salzgitter - Hildesheim -Bad Münder - Bad Pyrmont - Steinheim - Bad Driburg) fest.
Marco Congia hat in den darauf folgenden Wochen und Monaten ein Organisationsteam, viele Sponsoren und Mitstreiter bewegen können, diesen tollen Lauf tatkräftig zu unterstützen. Falls uns jemand mit Rat und Tat zur Seite stehen möchte, meldet euch bitte über unsere Mailadresse info@ffl-extremsport.de. Mehr Infos auch im Internet unter www.wir-laufen-fuer-kinder.de sowie auf unserer Facebook-Seite.

17. Januar 2013
Torsten Bierwisch startet erneut beim Race Across America RAAM 2013.

Noch einmal 5000 km im Sattel durch die USA... Im Team DMC-Aviation HighFlyer startet Torsten Bierwisch 2013 erneut beim RAAM.

Im Sommer 2011 hatte das Team "Sparkassen-Racer" erstmals beim Radrennen quer durch die USA teilgenommen. Und mit ihrem 4er-mixed-Team (eine Frau, drei
Männer) unterstützt von 10 Helfern auf Anhieb gewonnen. 6 Tage 4 Stunden 17 Minuten dauerte die Staffelfahrt vom Pazifik wenig oberhalb der mexikanischen Grenze bis Annapolis am Atlantik kurz hinter Washington. Es war die beste jemals gefahrene Zeit in dieser Kategorie in der 30jährigen Geschichte dieses Rennens.

Das Race Across America (RAAM) gilt mit 5000 Kilometern Länge non-stop über mehr als 50.000 Höhenmeter als härtester sportlicher Ausdauerwettbewerb der Welt. Vier Zeit- und vier Klimazonen sowie 12 Bundesstaaten müssen durchfahren werden, drei Rocky-Mountains-Pässe über 3000 Meter gilt es zu überwinden. Versüßt wird das strapaziöse Abenteuer freilich durch ein einzigartiges touristisches Erlebnis, kompakt in einer Woche.

„Der damalige Sensationssieg des Braunschweiger Teams ist eigentlich nicht zu toppen“, weiß Mannschaftskapitän Lutz Tantow. Die Rahmenbedingungen wie Wind und Wetter, Disziplin der Neulinge, optimale Vorbereitung und ausgetüftelte Strategie waren ganz besonders. Und trotzdem gehen die DMC-Aviation HighFlyer erneut an den Start - in neuer Konstellation und mit neuer Herausforderung.

Wir schicken diesmal zwei Teams ins Rennen, die nicht miteinander konkurrieren, sondern sich gegenseitig unterstützen. Ein reines 4er-Männer-Team, das Tantow leitet, und ein 2er-Männer-Team, dessen Coach Michael Bode schon 2011 war und auch bei der Landessparkasse arbeitet. Er hat als ein Sozial-Projekt, für das Spendengelder erradelt werden sollen, die Mukoviszidose-Stiftung auserkoren.

Zu den herausragenden Fahrern beim RAAM 2011 gehörten Ralf Hagendorf und das „Friends for Life“-Mitglied Torsten Bierwisch, die jetzt den nächsten Schritt wagen und das bedeutet: doppelt so lange im Sattel sitzen, zwölf statt sechs Stunden am Tag, noch weniger Schlaf- und Ruhephasen, doppelte Belastung für den Körper und halbierte Regeneration. „Wir werden die Strapazen vorab simulieren und testen, wie die beiden damit klarkommen“, erklärt Bode und lädt zum Mitmachen ein.

Am kommenden Wochenende gibt es einen 24-Stunden-Dauerbelastungstest indoor mit Unterstützung des Fitness-Center „Workout“ (Juliusstraße 2). Der Start ist am Fr. 18.01.13 um 18.00 Uhr.  Interessierte können dabei sein, nicht nur zuschauen sondern sich selbst erproben. Bislang haben schon 17 Ausdauersportler gemeldet, darunter RAAM-Gewinner,  2-Mann-Team RAAM-Finisher und Weltrekordhalter. Daher wird es nicht nur zu jede Menge Schweiß, sondern  auch zu einem regen Erfahrungsaustausch kommen. Nähere Informationen zum Team und  zur Anmeldung bei Torsten Bierwisch, stehen unter „aktuelle News“ bei www.raam2013.info.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

11. Januar 2013
Michael Strohmann trainiert Gefangene in der JVA Celle

Die Gefangenen in er JVA Salinenmoor sollen durch regenmäßiges Lauftraining fit gemacht werden. Tipps und regelmäige Laufeinheiten gibt FFLer Michael Strohmann vor Ort in der JVA. Mehr dazu in Artikel der Celleschen Zeitung...


19. Dezember 2012
Vortrag von Frank Reintjes zum Lauf durch die Atacama bei der Deutschen Bank in Hannover beschert tolle Spendensumme!



Da staunte auch Frank Reintjes nicht schlecht, als er einen Spendenscheck über sage und schreibe 2013,- Euro von der Deutschen Bank in Hannover in Empfang nehmen durfte. Vorausgegangen war ein Vortrag zu unserem Verein FFL sowie zur Atacama-Crossing 2012 vor leitenden Angestellten der Deutschen Bank. Der Vortrag beinhaltete ferner auch die Themen Motivation, Training und Teamgeist, die sowohl beim Sport als auch in der Wirtschaft entscheidend zum Erfolg beitragen.
Wir bedanken uns sehr für diese großzügige Spende!


6. Dezember 2012
Ultralauf-Legende Hubert Karl ist Mitglied bei den "Friends"



Auch den weiten Weg aus Zeil (Franken) hat Hubert nicht gescheut und traf pünktlich zur Teamsitzung am 5. Dez. in Braunschweig ein. Zwei Stunden später war die Freude bei allen Teammitgliedern groß: Hubert ist ab sofort neues Teammitglied!
In der Ultra-Szene ist Hubert Karl längst eine Legende, denn seine Lauf-Vita liest sich wie die Bibel für Ausdauersportler: Mit dokumentierten 140.000 Kilometern Lauferfahrung war Hubert u.a. Teilnehmer (und Finisher) beim Peace Run in Japan (von Hiroshima nach Nagasaki mit 457 km), der Japandurchquerung (Nagoya - Kanazawa mit 250 km), war deutscher Vizemeister im 24-Stunden-Lauf (2006), lief den Swiss Alpine Ultra-Marathon, Badwater (USA), Reunion, Mali, Peru, Comrades S.A., Kepler Track, zig 100 km- und 24 Std.-Läufe und Marathons und hält ... last but not least den Spartathlon-Finisher Rekord (246 km von Athen - Sparta) mit 16 Finishs bei 18 Starts!
Hubert ist Diplom-Lauftherapeut mit eigenem Lauf-Analyse-Labor und leitet ehrenamtlich mehrere Laufgruppen in und um Zeil. Die Liste ließe sich unendlich fortsetzen!
Wir begrüßen Hubert bei uns im Team und freuen uns auf viele gemeinsame Kilometer und Aktionen! Zur Internetseite von Hubert Karl: www.vita-mobilis.de


+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

16. November 2012
Großer Spiegelbericht "Am Limit" - Was Menschen über sich hinauswachsen lässt mit Interview und Bericht zu Frank Reintjes


Große Ehre wurde Frank Reintjes in der Spiegelausgabe 40 vom 1. Oktober zuteil. Was lässt Menschen über sich hinauswachsen und warum ist der Wunsch nach körperlichem Grenzgang bei ihnen so ausgeprägt? In diesem ausführlichen Bericht erzählt Frank über den Marathon des Sables und seine Gefühle während eines Laufes sowie seinen Antrieb nach ständig wachsenden sportlichen Herausforderungen. "Ein Teil des Kitzels macht es aus, nicht zu wissen, ob du es ins Ziel schaffst, weil du dich vielleicht im Sandsturm verläufst", so Frank im Interview. Der ganze Artikel hier zum nachlesen: zum Spiegelartikel

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

6. November 2012
2. Elm Super Trail - Pfingstsonntag, 19. Mai 2013 - mehr Strecken, eine Staffel und Run&Bike ab Burg Warberg!

Nach der erfolgreichen Premiere als Gruppenerlebnislauf im Mai 2012 wird der Elm Super Trail im nächsten Jahr erstmals als Wettkampf für Läuferinnen und Läufer ausgetragen, mit Start und Ziel auf der Burg Warberg (Kreis Helmstedt). Königsdisziplin wird dabei die komplette Umrundung des Elms auf einer etwa 70 Kilometer langen Strecke sein. Sie führt von Warberg über Königslutter, Destedt, Erkerode, Schöppenstedt und Schöningen zurück zum Ausgangspunkt. Der Clou: Die anspruchsvolle Ultradistanz mit mehr als 1000 Höhenmetern können am Pfingstsonntag, 19. Mai, nicht nur Einzelstarter ab 18 Jahren in Angriff nehmen, sondern auch Siebener-Staffeln. Die Staffelläufer müssen Abschnitte zwischen 8 und 12 Kilometern Länge bewältigen. Die Staffel-Teams können nach Alter und Geschlecht beliebig zusammengestellt werden. Als weiteres Angebot auf der Ultrastrecke gibt es einen Wettbewerb Run&Bike. Dabei teilen sich zwei Laufsportler je ein Fahrrad. So lange ein Duo-Mitglied läuft, kann der Partner oder die Partnerin auf dem Fahrrad nebenher fahren. Wechsel vom Fahrradsattel in den Laufschritt und zurück sind beliebig oft möglich. „Solche kombinierten Wettbewerbe erfreuen sich andernorts steigender Beliebtheit, wir wollen dieses Angebot erstmalig im Großraum Braunschweig-Wolfsburg machen“, sagt der Ultralauf-Experte Frank Reintjes vom ausrichtenden Verein „Friends For Life“.
Um Laufsportler anzusprechen, für die die Ultradistanz nicht in Frage kommt, wird es beim Elm Super Trail auch einen 25-Kilometer-Rundkurs geben, ebenfalls mit Start und Ziel auf der Burg Warberg. Das Programm am 19. Mai 2013 wird abgerundet durch einen Kinder- und Familienlauf über 3,5 Kilometer. Die Ultraläufer und die Staffeln werden um  9 Uhr auf die Strecke geschickt, die Teilnehmer des Wettbewerbs Run&Bike um 9.30 Uhr. Um 10 Uhr erfolgt der Startschuss für die 25-Kilometer-Läufer und um 10.30 Uhr beginnt der Kinder- und Familienlauf.
Eine Anmeldung für die einzelnen Wettbewerbe wird von Mitte Dezember an unserer Internetseite möglich sein.

Also den 19. Mai 2013 schon mal im Laufkalender dick eintragen!!!

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

29. August 2012
TranseuropaLauf absolviert! Peter Bartel sowie Ex-FFLer Robert Wimmer erfolgreich in Gibraltar angekommen!


Foto: Peter Bartel in Action

Über 64 Etappen führte der TranseuropaLaufe (Transeurope Footrace TEF 2012) über 4500 km von Skagen (Dänemark) bis nach Gibraltar (Spanien). Lediglich 53 Starter aus 9 Ländern, viele davon aus Japan, sind das Wagnis dieser unglaublichen Ausdauerleistung eingegangen. FFLer Peter Bartel zeigte hier erneut sein großes Kämpferherz und absolvierte die komplette Strecke außer Konkurrenz mit dem Kickroller. Eine unglaubliche Energieleistung, wenn man das zarte Alter von 70 Jahren bei Peter berücksichtigt! Und Peter wäre nicht Peter, wenn er nicht auch unterwegs reichlich Werbung für unseren Verein gemacht hätte und nebenbei noch Spenden für unsere Projekte gesammelt hätte! Peter, vielen Dank für dieses Engagement!
Ex-FFLer Robert Wimmer konnte seinen Triumph vom 1. Transeuropalauf zwar nicht wiederholen, aber der 2. Platz in der Gesamtwertung ist der Lohn für diese außergewöhnliche Leistung!
Beiden Sportlern unseren herzlichen Glückwunsch!


Foto: Japanischer Teilnehmer mit Peter Bartel am Verpflegungsstand


Foto: Robert Wimmer nimmt eine Abkühlung

Mehr Infos, Fotos und Ergebnisse des TEF unter:
www.transeurope-footrace.org

++++++++++++++++++++++++++++

6. August 2012
FFL-Spendenaktion im Schlosscarree BS fast 600,- Euro für unsere Kinder- und Jugendprojekte.


++++++++++++++++Auszählung der Spendendosen durch Monika Szpiech (LorVel) und Mike Kumpe (FFL). 250 Euro konnte allein Monika Szpiech den "Friends" übergeben! Sie stiftete 20% ihrer Tageseinnahme und rundete den Erlös auf diesen Betrag auf. Da macht das Zählen Spaß!

Wir danken LorVel für das Engagement!

Peter Guzy läuft dabei einen Marathon auf dem Laufband! Eine Spendenwette sind etliche Firmen des Schlosscarrees sowie viele Einzelspender eingegangen. Wenn auch die Wette für alle Wettpaten verloren ging, weil Peter die 42,195 km auf dem Lauband souverän absolvierte, sind doch alle Beteiligten Sieger: über 550,- Euro können so unseren Projekten zugeführt werden! Vielen Dank den Wettpaten: Bohlweg-Apotheke, Medeco Zahnmedizin, LorVel Suppen- u. Salatbar, KUNOmed, der Radiologie Schlosscarree, Kinderärztin Fr. Dr. Berger sowie Ludwig Ohlendorf im Magniviertel. Außerdem gilt unser Dank dem WORKOUT Fitnesscenter, das uns das super Laufband zur Verfügung stellte!


Peter Guzy bei seinem Marathon-Spendenlauf im Schlosscarree

+++++++++++++++++++++++++++++++++++

2. August 2012
FFL-Hilfslieferung mit Sport-Artikeln erreicht Rumänien

Drei LKW-Ladungen mit Hilfsgütern machten sich im Juni auf den Weg in die Bukowina am Rande der Karpaten in Rumänien, um dringend benötigte Sachspenden an die Bevölkerung zu übergeben. Ein wesenltlicher Teil dieser Lieferung ist eine Sachspende der Friends For Life, bestehend aus Sportartikeln wie Trainingshosen, -Jacken, Sport-Winterbekleidung, mehreren Trikotsätze, Fußball- und Trainingsschuhen, Bällen sowie Inline-Skates. Unser Kooperationspartner, ein großes Braunschweiger Sportgeschäft, stellt uns diese Artikel zur Unterstützung unserer sozialen Projekte ungentgeltlich zur Verfügung.


Foto: Junge Rumänen nehmen die Sportartikel der "Friends" in Empfang

Besonders die Jugendlichen leiden hier sehr unter der unglaublichen Armut und der Unterversorgung mit Sportbekleidung und Spielgeräten. Deshalb war die Freude besonders groß, als der LKW-Tross eintraf und die Kinder und Jugendlichen die Sportwaren in Empfang nehmen konnten.
Diese Eindrücke bestärken uns, diese Sammlung von Hilfsgütern auch weiterhin vorzunehmen und sogar noch auszubauen! Eine Bildergalerie von der Fahrt folgt in den nächsten Tagen.

++++++++++++++++++++++++++++++++++++

9. Juli 2012
Rennabbruch beim 1. IronTrail in der Schweiz! 2 FFLer kommen in schweres Unwetter.

Das hatten Michael Strohmann und Frank Reintjes sich ganz anders vorgestellt. Am vergangenen Wochenende fand im Schweizer Engadin der längste, am höchsten gelegene (Durchschnittlich 2.100 Meter ü.M) und zugleich härteste Ein-Etappen-Traillauf über 201 km statt. Mit 10.750 Höhen- und 11.975 Gefällemetern technisch, physisch und psychisch außerordentlich anspruchsvoll für die Läufer.
War der Veranstalter vor der Veranstaltung noch optimistisch, den Lauf durchführen zu können, zeigte das Wetter aber kurz vor den Start seine Unerbittlichkeit. Es kam aufgrund schwerer Regenfälle und starken Temperatursturz zur Verkürzung der Strecke um 47 km sowie zu einer Startverschiebung um 8 Stunden.
Gab es bereits in St. Moritz die ersten Verluste, weil die Strecke unzureichend markiert wurde, ging es dann mit Hilfe von Stirnlampen in das schwierige Gelände. Auch hier wurde die Wegführung nicht einfacher, da die Markierung kaum zu erkennen war. Mehr als unglückliche Umstände und mancher Läufer gab bereits hier entnervt auf. In strömenden Regen ging es dann auf den Piz Nair, mit 3022 m der Höchste Gipfel des T201-Trails. In nur 3 km mussten knapp 600 Höhenmeter genommen werden. Hier kam für viele Läufer der Stopp des Veranstalters, da Schneefälle die Fortsetzung des Trails verhinderten.
Die Wetterproblematik setzte sich auch bei den nachfolgenden Höhenzugen fort, so dass sich das Feld immer weiter auseinanderzog. Und viele der Läufer kämpften bereits jetzt mit Erschöpfung und Unterkühlung, da die Kleidung selten entsprechend gewählt wurde. So befanden sich auf ca. 60 km verteilt ungefähr 520 Läuferinnen und Läufer. Das Chaos war vorprogrammiert, da auch der Veranstalter kaum eine Antwort auf diese schwierige Lage hatte. Es kam somit folgerichtig zum Abbruch des Rennens.
Frank Reintjes hatte sich mit starker Unterkühlung auf eine Bersgstation gerettet, Michael Strohmann hatte bereits vorher eine Schutzhütte aufgesucht und traf erst später auf Frank, um mit ihm gemeinsam den Rückweg anzutreten.
Eine völlig neue Erfahrung für beide Sportler, die mit Sicherheit noch lange nachwirken wird. Gott sei Dank ging es ohne Todesfälle und schwere Verletzungen aus...

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

21. September 2012
Jetzt anmelden zur 3. Elm Peaks Challenge
am 21. Oktober 2012! Nur noch 35 Startplätze!

Anmeldung und Infos unter: www.epc-run.de

Es ist soweit, der Countdown zur 3. Neuauflage unseres Elm-Klassikers, der elm peaks Challenge läuft. Ab sofort könnt ihr euch hier für den 26 km-Lauf über die 4 höchsten Erhebungen im Elm anmelden. Denkt dran, dieser Lauf ist kein Wettbewerb nach Stoppuhr, es ist ein Gemeinschaftserlebnis und freut sich in jedem Jahr zunehmender Beliebtheit. Die Teilnehmerzahl ist auf 100 Starter limitiert, 65 Startplätze sind bereits vergeben, also nicht mehr warten und schnell anmelden!!!. Gestartet wird ab Dorfgemeinschaftshaus Evessen.
Wir freuen uns, dass wir neben der Deutschen Bank das Helmstedter Ingenieurbüro Weinkopf als neuen Hauptsponsor präsentieren können! Stefan Weinkopf, der bereits im vergangenen Jahr als Läufer die EPC begleitet hat, wird in diesem Jahr mit Familienmitglieder "hoch zu Ross", also mit Pferden die EPC begleiten!




+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++


26. Juni 2012

Gute Nachrichten für alle Laufbegeisterten im Norden der Republik. Der Elm Super Trail rund um Norddeutschlands größten Buchenwald mit Start und Ziel auf der idyllischen Burg Warberg (zwischen Braunschweig und Helmstedt gelegen) wird 2013 erstmals als Wettkampf ausgetragen. Nach der gefeierten Premiere als Pionierlauf in diesem Jahr wird der 65 Kilometer lange Landschafts-Ultralauf mit seinen mehr als 1000 Höhenmetern vom nächsten Jahr an den Wettkampf-Kalender um eine neue Facette bereichern. Der Termin steht fest, bitte schon vormerken: Sonntag, 19. Mai 2013.
Aber nicht nur Ultraläufer sollen sich spannende Duelle auf der anspruchsvollen Strecke mit ihrem ständigen Auf und Ab und ihren zum Teil verborgenen Single-Trails liefern. Zusätzlich werden ein Marathon, ein Halbmarathon und ein 10-km-Rennen angeboten. Damit könnte der Elm Super Trail rasch zu einem echten Magneten für Läufer nicht nur aus der Region Braunschweig-Wolfsburg werden. "Eine Burg als Start- und Zielort und ein Höhenzug mit grandiosen Ausblicken in die Landschaft, das gibt es nicht oft", sagt Mike Kumpe, 2. Vorsitzender der Friends For Life, die den Elm Super Trail gemeinsam mit der Burg Warberg veranstalten.
Eine Pasta-Party mit interessanten Gesprächsgästen aus der Laufszene und mit schmackhaften Speisen läutet den Elm Super Trail 2013 ein, sie findet statt am Samstag, 18. Mai (voraussichtlich ab 16 Uhr). Der Startschuss für den 65-km-Ultralauf fällt am 19. Mai um 8 Uhr (Zielschluss 18.30 Uhr) auf der Burg Warberg. Die Startzeiten der übrigen Wettbewerbe werden noch festgelegt.
 
Wer jetzt schon sein Interesse an der Teilnahme an einem der vier Lauf-Wettbewerbe bekunden möchte, kann das gerne tun auf. Schickt uns einfach eine Mail mit Name und Adresse an info@ffl-extremsport.de. Eine erbindliche Anmeldung wird alsbald möglich sein.


10. Mai 2012
Dank allen Teilnehmern, Sponsoren und Helfern des
1. Elm SuperTrails... wir sehen uns beim 2. EST 2013!




Die ersten Bilder vom 1. ElmSuperTrail jetzt online!

Galerie I »
Galerie II »

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Letzte Neuigkeiten zum 1. Elm SuperTrail:
Hier kommt der Streckenverlauf sowie das Höhenprofil!
Jeweils am Ende eines Streckenabschnittes, ca. alle 8 km, befindet sich eine Verpflegungsstation.





+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++



Hier geht es zur Galerie ATACAMA »

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++√

02. Mai 2012
FFLer Peter Bartel wird Kinodarsteller!

Am 24. Mai 2012 ist es soweit, da kommt der Film zum härtesten Streckenrennen der Welt in die Kinos: I Want To Run - so der Titel des Films.
Im April 2009 fiel der Startschuss zum härtesten und längsten Dauerlauf der Welt, einem Rennen der Superlative: höchster Tageskilometerschnitt von 70 Kilometern, 64 Etappen und kein Pausentag, 4.500 km von Süditalien bis zum Nordkap.
Aber auch übernachten in Turnhallen, Kindergärten oder Schwimmbädern auf der eigenen Iso-Matte, ohne begleitendes Serviceteam, ohne gesperrte Strassen am Renntag...
Im extremen Langstreckenlauf werden Leistungsvorstellungen auf den Kopf gestellt. Es kommt nicht allein auf die körperliche Fitness an, sondern vor allem darauf, wer diese enorme Herausforderung auch mit dem Kopf bewältigen kann. Frauen sind von Männern gefürchtete Gegner. Das ideale Alter ist um die 40 Jahre, denn da sind Körper und Geist in etwa gleich stark.
Der einzige Profi ist 58, den wir zusammen mit einer der schnellsten Ultra-Marathonläuferinnen der Welt, einem Friseur aus Toulouse, einem an MS erkrankten Familienvater, einer Hausfrau aus Tokio und zwei schwedischen Offizieren begleiten. Für die meisten des Teilnehmerfelds gilt nur eins: Sie wollen Laufen - und ankommen!
Peter Bartel, ältestes Teammitglied der FFL, fuhr die komplette (Tor)Tour mit dem Kickbike! Robert Wimmer (Ex-FFLer) war ebenfalls dabei und konnte sich mit Platz 5 ein hervorragendes Ergebnis sichern.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

11. April 2012


FFL startet den 1. Elm SuperTrail von Burg Warberg!
Der Elm entwickelt sich immer mehr zum Aktionsgebiet der "Friends". Nachdem die ElmPeak-Challenge über 26 Kilometer bereits erfolgreich zwei Auflagen erfahren hat, steht ein weiteres Highlight vor seiner Premiere: der 1. Elm SuperTrail! Ausgelöst wurde dieser Ultralauf von der Frage, weshalb es eigentlich keinen Lauf rund um den Elm mit seinen schönen Aussichtspunkten gibt. Nachdem die Burg Warberg dann an uns herangetreten ist mit der Anfrage, ob man nicht gemeinsam ein Lauf-Event initiieren könne, reifte beim 1. Vorsitzenden Michael Strohmann schnell die Idee einer Elmumrundung. Wir haben bei Testläufen den Elm mittlerweile auf realistischen Pfaden umrundet und wollen jetzt die Premiere starten. Am Samstag den 12. Mai um 9 Uhr ist es soweit. Zunächst ohne Wettbewerbscharakter wird der Lauf über die satte Distanz von ca. 62 Kilometern und reichlich Höhenmetern (noch nicht ermittelt) auf der schönen Burg Warberg (zwischen Königslutter und Helmstedt) gestartet. Die Strecke ist anspruchsvoll und sehr reizvoll. Zusätzlich geplant ist noch eine Ausstiegsmöglichkeit nach ca. 23 km in Destedt (incl. Rück-Transfer mit de Bus zur Burg Warberg). Ganz im Geiste der Friends For Life wird ein kleines Startgeld (incl. Verpflegung sowie SQUEEZY-Gels) wieder zu 100 % einem sozialen Projekt zugeführt. Detaillierte Infos folgen in kürze. Wer sich bereits jetzt anmelden möchte, kann das über unsere Mailadresse info@ffl-extremsport.de ab sofort (mit Namen, Wohnort, Alter und Mailadresse) tun. Das Starterfeld für den Ultralauf wird bei der Premiere auf 30 Läufer/Innen limitiert. Das Startgeld beträgt für den Ultralauf nur 10,- Euro und 4,- Euro für die 23 km-Strecke und geht zu 100% an einen sportlich-sozialen Zweck. Die Bezahlung erfolgt direkt vor Ort. Es beinhaltet die Verpflegung an der Strecke sowie ein Erinnerungspräsent. Wir freuen uns mitteilen zu können, dass sich das Energieunternehmen EON Avacon in Helmstedt sowie der Scheiben-Doktor.de in Helmstedt spontan dazu entschlossen haben, diese Veranstaltung zu unterstützen! Und natürlich bieten wir allen Läuferinnen und Läufern wieder die hervorragenden SQUEEZY Energy- und Drink-Gels an! Damit ist das Ankommen garantiert! Wir sagen unseren Sponsoren und Partnern herzlichen Dank!

Streckenplan (PDF) »
Die einzelnen Streckenabschnitte sind jeweils 8 km lang.

Mehr Infos unter Projekte»




+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

14.März 2012
FFL-Team gewinnt in der Atacama (Chile)
Großen Jubel gab es im FFL-Team in Chile beim Atacama Crossing 2012: Die Mannschaft um Frank Reintjes, Michael Weisskopf und Marco Bundi konnte die Mannschaftswertung überlegen vor den Australiern und den Japanern für sich entscheiden! Auch Dagmar Wucherpfennig belegte bei den Damen einen hervorragenden 5. Platz. Gratulation an alle FFLer, wir sind versammt stolz auf euch! Fotos aus der Wüste findet ihr in unserer GALERIE ».

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

13.März 2012
NDR berichtet über Frank Reintjes bei der BrockenChallenge
Einen wunderbaren Bericht zur Brocken Challenge und speziell zu Teammitglied Frank Reintjes gab es auf N3 in der Sportreportage am 10. März zu bewundern. In einer aufwändigen 30minütigen Reportage berichtete der NDR über die Leiden und Freuden eines erfahrenen Läufers sowie einer Challenge-Novizin. All diejenigen, die diesen tollen Bericht verpasst haben, kann geholfen werden. Der NDR hat in seiner Mediathek den Bericht gespeichert. (www.ndr.de/mediathek) Dann bitte den Suchbegriff Brocken Challenge eingeben. Absolut sehenswert!!!

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

28. Februar 2012
LorVel im Schlosscarree unterstützt FFL-Spendenaktion
Das neue Gastro-Unternehmen LorVel macht im Schlosscarree mit einem innovativen Genussangebot für Suppen und Salate auf sich aufmerksam.  Am Mittwoch, den 7. März eröffnet das Team ihre "Genussküche" direkt gegenüber dem Eintracht-Braunschweig-Fanshop. In stilvollem Ambiente bieten sie hier eine gesunde, leichte und originelle Küche für Großstadtmenschen, eilige Genießer, Sportler, Ernährungsbewusste und Menschen, die einfach Spaß an gesundem Genuss haben. 

Ebenfalls an diesem Tag findet im Schlosscarree der "Tag der gesunden Ernährung" statt. Aus diesem Anlass werden die Friends For Life bei LorVel über ihre Aktivitäten informieren und auch Spenden für die Angel Foundation in Südafrika sammeln. Parallel findet zu diesem Zeitpunkt auch der Lauf unserer FFLer in der Atacama in Chile statt. Auch hierüber wollen wir an diesem Tag berichten. Immerhin sind die Läufer dann schon vier Tage unterwegs.

LorVel und die Friends For Life – das bedeutet gesunde, vitamin- und mineralstoffeiche Ernährung für aktive Sportler – eine wirklich gelungene Verbindung!

Wir wünschen der Inhaberin Monika Szpiech beim Start im Schlosscarree mit ihrem Konzept ganz viel Erfolg! Mehr Infos unter www.lorvel.de

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

16. Februar 2012
Brocken-Challenge mit NDR-Reportage
Das vergangene Wochenende stand ganz im Zeichen des "Gipfelsturms". Die alljährlich im Februar stattfindende "Brocken-Challenge", ein 80 km-Charity-Lauf von Göttingen bis zum Brocken, wurde in diesem Jahr durch die arktischen Temperaturen zu einer besonderen Herausforderung für die Läuferinnen und Läufer. So gingen 150 Teilnehmer an den Start, darunter auch Die FFLer Dagmar Wucherpfennig (über die Marathon-Distanz) und Frank Reintjes sowie FFL-Anwärter Thomas Ehmke (beide über 80 km). Frank stand in diesem Jahr unter besonderer Beobachtung, denn der NDR machte sich mit einem Filmteam auf, um speziell Franks Brockenlauf bei deftigen -18 Grad zu dokumentieren. Der Beitrag wird am 10. März 2012 um 17 Uhr im NDR zu sehen sein. Am Ende konnte Frank in 9 Stunden und 35 Minuten den Gipfel erreichen und belegte damit den 19. Platz in der Gesamtwertung. Thomas Ehmke benötigte 10 Stunden und 57 Minuten. Wichtiger ist allerdings, dass der Veranstalter alle Start- und Sponsorengelder für einen guten Zweck spendet. So gehen die Einnahmen in diesem Jahr an ein Göttinger Hospiz, den Kinderschutzbund Göttingen sowie den CVJM Göttingen. Mehr Infos zur Brocken-Challenge unter www.brocken-challenge.de
zum Artikel (pdf) »

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

16. Februar 2012
Michael Strohmann mit Beitrag "Glück beim Laufen" in der Regjo
Das Magazin Regjo ist ein Journal unserer Region und beschäftigt sich in seiner jüngsten Ausgabe mit dem Thema Glück in verschiedenen Fassetten. Unter anderem steuerte auch FFL-Vorsitzender Michael Strohmann einen Artikel bei: "Glücklich laufen", so die Headline. In diesem Artikel beschreibt Michael seine persönlichen Gefühle und Erfahrungen zum Thema Laufen im Ausdauerbereich.

zum Artikel (pdf) »

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

02. Februar 2012
Torsten Bierwisch zum Race Across America 2011
Torsten berichtet jetzt von seinem großen Erfolg in Amerika. Er gewann mit einem speziell für das härteste Ausdauer-Radrennen der Welt, dem "Race Across America RAMM", zusammengestellten 4er-Team die Mixed-Wertung im Juni vergangenen Jahres. Hier der Bericht und die Fotogalerie » zu seinem Triumph:

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Unser großes Rennen – Race Across America
Nachdem die Idee am härtesten Radausdauerrennen der Welt, dem "Race Across America" (RAAM), teilnehmen zu wollen entstanden war, formierte sich recht schnell ein Team. Die "Sparkassen-Racer" aus Braunschweig unternahmen diverse Aktionen zur Teamfindung und zur Optimierung des Trainings. Das waren z.B. Saunaspinning®, das Race Across Niedersachsen, 48-Stunden-Rennen, ein 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring oder ein 48-Stunden-Spinnig® im Wettkampfmodus. Das gesamte Rennen des Race Across America steht unter dem Motto, Geld für gemeinnützige Organisationen zu sammeln. Wir arbeiteten mit der Lebenshilfe aus Braunschweig und Seesen/Bad Gandersheim zusammen und organisierten mehrere Aktionen.  Unvorhersehbare Probleme lehrten mich so einiges, schweißten aber auch das Team fest zusammen.

Es war soweit. Super vorbereitet und organisiert reisten wir ab dem 12.06.2011 in 2 Gruppen zum Startpunkt nach Oceanside (CA) und bezogen ein kleines Haus mit 7 Betten, einer kleinen Küche und einer Toilette mit Dusche. Wir waren aber 14 Personen. Die Bedingungen im Haus sollten uns daran gewöhnen manchmal auch etwas näher als gewollt zusammenrücken zu müssen. Wir waren stark, hatten ein gemeinsames Ziel und bewältigten harmonisch die doch sehr intensive Rennvorbereitung. Wir Radfahrer hatten das Vertrauen unserer Begleiter, welches uns begeisterte und stolz machte. 

Es heißt zwar "Race Across America", aber das es so schnell zu einem wahren Rennen kommen sollte, überraschte mich schon. Es sollte aber auch noch das Chaos hinzu kommen. Das im Wohnmobil. 
Der erste Streckenabschnitt für mich war ein Radfahrer-Traum. Bei untergehender Sonne mit Rückenwind und  bis zum Teil über 60 km/h durch eine Halbwüste zu fliegen, ist Adrenalin fördernd. Dass das Wetter und der Wind uns die ganze Tour beistehen sollte, hatten wir vorher nicht zu hoffen gewagt. Wenn am Anfang des Rennens noch die Mannschaften aus 30 Nationen eng zusammen sind, wird man durch Überholungen stark beflügelt. Ein wichtiger Punkt bei einer derartigen Tortour ist aber die Einteilung der Kräfte über die max. erlaubte Zeit von 9 Tagen und Nächten. Unser 13 Teilnehmer starkes Team (9 Betreuer und 4 Fahrer) teilten wir in 2 Subteams auf. Durch eine Schichtenverteilung von 8 - 12 h sollte dem anderen Team Zeit zur Erholung gegeben werden. Innerhalb der Schicht wechselten wir Fahrer uns in Abhängigkeit der Anforderung der Strecke regelmäßig zwischen 1 - 2,5 Std. ab. 
Trotz  der Pflicht sich bei  54 sogenannten Timestation zu melden und so nebenbei noch für Essen, Benzin, Fahrerwechsel, Navigation, Kommunikation, Dokumentation, Stimmung, Taktik und  Betreuung unter Einhaltung der vielen Regeln zu sorgen, lieferte das unerfahrene Betreuerteam eine fast fehlerfreie Arbeit ab. Sie ist in keinster Weise  weniger hoch einzuschätzen als die der Radfahrer. So wurden 2 Wohnmobile, ein Pacecar (PKW) und der jeweilige Radfahrer Tag und Nacht, sicher durch Wüsten, über die Rocky Mountains, durch das Monument Valley, über den Mississippi, die Appalachen und 4 Zeitzonen ca. 4850 km mit ca. 32000 h/m von Oceanside (CA) nach Annapolis (ML) geleitet. Ca. 800 km an jedem Tag über hauptsächlich Nebenstraßen zu fahren, verlangt unter diesen Umständen wirklich alles ab. Aus meiner Sicht war das auch der gefährlichere Teil des Rennens. Darüber, dass wir in einem sich stark aufschaukelndem Wohnmobil bei voller Fahrt aber auch alles, von Rennräder umbauen und reparieren, Essen vorbereiten, Massagen, Schlafen, Versorgung, Toilette u.s.w. absolvieren mussten, hatten wir uns  vorher kaum Gedanken gemacht. Das war auch gut so. Vorstellen hätten wir es uns ohnehin nicht können. Ein paar platte Reifen waren nicht so schlimm. Die Fahrbahn oder auch die Fahrbahnränder waren z.T. übersät mit Müll und vielen Querrillen. Ein gebrochenes Schaltauge an einem unserer Rennräder mahnte uns zu mehr Konzentration trotz teils massiven Schlafentzuges. Das Ersatzfahrrad war nicht im richtigen Auto und so verloren wir ca. 45 min. Das sind Anfängerfehler die man nie vergisst. Das es hierbei kaum zu großen Streitereien kam, verblüffte und freute mich schon. Wir waren beim härtesten Rad-Ausdauerrennen der Welt, dem RAAM und nicht bei "Rund um den Elm". Willkommen im Extremsport. Ohne ein gutes Team ist das Rennen nicht zu bewältigen.

Hinzu kamen chaotische Zustände in unserem  Wohnmobil. 7 Leute in einem 6 Personen Motorhome. Kaum die Möglichkeit Schmutz- und Frischwasser zu tauschen, ständig neue schweißgetränkte Klamotten, kein Platz zum Waschen oder Trocknen wurden unter dieser Enge, dem Temperaturen und der Reisegeschwindigkeit zu einem  Angriff auf das Immunsystem. Unser Kühlschrank fiel auch schon nach 2 Tagen aus. Ich habe auch viel über Tragezeiten von Radbekleidung gelernt. Man hält es schon mal 48h in einer Radhose aus. Ehrlich! Die kurzen Ruhezeiten reichen längst nicht aus um sich genügend zu erholen. In den ersten 3 Tagen wurde es für mich zum Problem abzuschalten und im fahrenden Wohnmobil in den Schlaf zu kommen. Mein Magen fing an zu rebellieren und es wurde immer schwieriger, die ohnehin nicht mit Sternen gekürten Mahlzeiten runter zu würgen. Kalte Nudeln mit Squeezy-Tomate und warme Cola lassen einen nun wirklich nicht jubeln. Mit unserer Physiotherapeutin Maike fanden wir Lösungen und ich zu meiner benötigten Kraft zurück. 

Unsere Taktik ging auf. Wir hatten uns nicht verausgabt und noch genügend Kraftreserven für die massiven Anstiege der Appalachen und waren in der Lage, begünstigt auch durch einen kleinen Navigationsfehler, die bis dahin führende Mannschaft auf den letzten 40 Meilen zu überholen und den Sieg einzufahren. Wir wollten gesund ankommen und Freunde bleiben. Und am Ende unseres ersten RAAM standen wir nach 6 Tagen, 4 Sunden, 17 min als Sieger im Team 4 Personen Mix unter 50 Jahren unfassbar auf dem Podest. Die "Sparkassen-Racer" Kati, Ralf, Lasse und Torsten waren durch die bemerkenswerte Teamleistung der Betreuer und besten Wetterverhältnissen fast einen Racerecord gefahren. Nach weiteren 2 Tagen, Aufräumen und Verpacken unserer Sachen trennten sich erst einmal unsere Wege in den verdienten Urlaub. Wir waren schon geschlaucht, aber auch gierig nach Mehr. 2013 wollen wir es noch einmal wissen. Mit fast der selben bewährtem Mannschaft, aber als 2-Personen-Team wollen wir sehen, ob wir unter noch weit aus größerem Leiden es schaffen, ebenso glücklich in Annapolis anzukommen.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

30. Januar 2012
Das FFL-Atacamacrossing-Team beim Foto-Shooting in Rodgau

Anlässlich des traditionellen 50km-Ultralaufes in Rodgau bat die Redaktion von "Aktiv Laufen", der zweitgrößten Laufzeitschrift Deutschlands zum Foto-Shooting, da in den kommenden Ausgaben ausführlich über den Lauf Atacamacrossing in Chile und unser FFL-Team berichtet wird. Auf dem Foto von links nach rechts: Michael Weisskopf, Dagmar Wucherpfennig, Frank Reintjes und Marco Bundi. Immerhin hat das ganze ja auch einen sozialen Hintergrund: erneut sammeln FFLer Spenden für die Angel Foundation, ein Waisenhaus in Südafrika indem jeder Spender auf einem großen Transparent verewig wird und so symbolisch mit in die Wüste genommen wird.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

30. Januar 2012
Jetzt entdeckt: FFL-Teamkleidung schamlos kopiert!
In einem Schaufenster einer Modeboutique entdeckt FFL-Mitglied Oliver Fahl jüngst die schamlose Kopie und schlechte Abwandlung unseres FFL-Outfits. Aber der Modetrend kann Schule machen und beweist: FFLer haben einen guten Geschmack!


+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

16. September 2011
FFL-Läufer zieht es erneut in die Wüste



Unsere Ultraläufer Frank Reintjes und Dagmar Wucherpfennig wollen nach der erfolgreichen Teilnahme am legendären Marathon des Sables in der Sahara ein weiteres Ausrufezeichen in einer der grandiosesten Wüsten der Welt setzen. Wenn am 4. März 2012 der Startschuss zum siebentägigen Wettlauf durch die Atacama-Wüste in Chile fällt, wollen die beiden FFLer aus Braunschweig dabei sein. Und wie schon bei der diesjährigen Teilnahme am Marathon des Sables verbinden sie die extreme körperliche Herausforderung mit einem guten Zweck, in bester FFL-Manier. Frank und Dagmar wollen erneut das südafrikanische Waisenhaus-Projekt "Angel Foundation" der Friends For Life unterstützen. In diesem Projekt, das keine staatliche Unterstützung erfährt, kümmert sich eine aufopferungsvoll kämpfende Frau, Greer Brewer, um schwarzafrikanische Kinder, die von ihren Eltern schwer misshandelt oder einfach im Busch ausgesetzt worden sind.  
"Die sehr positiven Reaktionen von Bürgern, Medien und Sponsoren auf unsere Spendenaktion beim Marathon des Sables in Marokko haben uns stark motiviert, solch ein Abenteuer noch einmal in Angriff zu nehmen", erzählt Frank Reintjes, der beim Marathon des Sables 2011 bester deutscher Läufer war. Mehr als 6000 Euro an Spendengeldern haben Frank und Dagmar mit ihrer Teilnahme Wüstenmarathon gesammelt. Viele Menschen aus der Region Braunschweig fanden es toll, dass die beiden FFL-Mitglieder die extreme Anstrengung eines mehrtägigen Laufes bei Gluthitze in den Dienst der guten Sache stellten und gaben gerne eine Spende. Als Dankeschön wurden alle Unterstützer symbolisch mit in die Wüste genommen, in Form eines großen Banners, auf dem alle Namen der Spender verewigt waren.
"Den Spendenerfolg würden wir 2012 gerne wiederholen, am liebsten sogar steigern", meint Ultraläuferin Dagmar Wucherpfennig. Die Chancen stünden gut, meint die FFL-Athletin. "Schließlich hat unsere diesjährige Aktion einige Schlagzeilen gemacht und viele Menschen dürften uns und unsere karitative Zielsetzung mittlerweile kennen. Darauf lässt sich aufbauen."
Näheres über den spektakulären Wettlauf "Atacama Crossing" findet sich im Internet unter www.4deserts.com/atacamacrossing. Wer mehr über Franks und Dagmars Wüstenaktion für 2012 erfahren und sie unterstützen möchte, der kann sich gerne an die Friends For Life wenden. Nutzen Sie einfach den Kontakt-Button auf unserer Website und schreiben Sie uns eine Nachricht. Wir melden uns umgehend bei Ihnen.

Artikel "aktiv Laufen" »

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Archiv 2011 »
Archiv 2010 »
Archiv 2009 »
Archiv 2008 »




google ffl-extremsport.de


Alle Inhalte www.ffl-extremsport.de
© 2011 | Konzept und
Gestaltung:

Image & Design
| Impressum
Sponsoren und Partner: