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Everest Challenge in Berlin vom 2.-3. Januar 2017

Mit der Mount Everest Challenge haben die „Friends“ bereits Erfahrung. Auf einer stehenden Rolltreppe wurde im Jahr 2005 in etwas mehr als 17 Stunden die 8842 Höhenmeter des Mount Everest jeweils von 3 Mitgliedern erstiegen.

Teammitglied Peter Bartel war nun auf Einladung von der Rennradfahrerlegende Jens Voigt mit dem Kickbike erneut auf einer solchen Challenge dabei. Hier dazu sein Bericht:

Die sogenannte „Everest Challenge“ von Jens Voigt war eine echte Herausforderung für mich. Zunächst wurde doch später als 12 Uhr gestartet, da erst einmal viele Pressevertreter bedient werden mussten. Und dann gab es für mich gleich eine negative Überraschung. Ich hatte gedacht, dass unter „Runde“ die Fahrt vom mittleren Parkplatz an der Teufelsseechaussee hinauf zur ehem. Funkstation auf dem Gipfel des Teufelsbergs, dann hinab bis zum Eingang des Öko-Werks und auf der Teufelsseechaussee zurück zum Startplatz geht. So war ich nämlich am Vortag ein paar Mal gerollt und konnte ich mich wegen des fehlenden Dezember-Trainings an der relativ flachen Straße gut erholen. Das war ein Irrtum. Es war gar keine „Runde“. Beim „Everesting“ gibt es angeblich die Regel, dass die gleiche Strecke rauf- und runtergeradelt werden muss.  Also ging es vom Öko-Werk gleich wieder hoch zur Funkstation. Das hat mich ganz schön geschlaucht. Als die Strecke dann am Abend auch noch vereiste, bin ich mit meinem beschleunigenden Fußabdruck permanent abgerutscht. Ich musste daher oft den Roller vorsichtig schieben. Auch das sog. Tritt“brett“, das nur aus drei Metallstangen besteht, vereiste, und ich fand dadurch auch beim Trittbeinwechsel und beim Herabrollen keinen sicheren Halt mehr. Als dann auch noch Rennradfahrer auf der glatten Strecke stürzten, beendete ich aus Sicherheitsgründen meine Teilnahme. Schließlich will ich ja noch ein paar Tage beweglich bleiben. Die Radfahrer mit Mountainbikebereifung hatten allerdings deutlich weniger Probleme. Auf meinem Verpflegungstisch waren die Getränke inzwischen gefroren und ich brauchte etwa 20 Minuten, um mein Auto von einer Eiskruste zu befreien.

So habe ich letztendlich nur 76 km zurückgelegt und dabei 1710 Höhenmeter sowohl bergauf als auch bergab überwunden. Der sehr freundliche Jens Voigt hat durchgehalten. Das besonders Schöne an dieser Aktion war, dass er sein Spendenziel von 10.000.- EUR mit mehr als 25.000.- EUR weit übertroffen hat. Auch wenn ich aufgeben musste, so freue ich mich doch, dass ich bei dieser Aktion mitgewirkt habe.

Das Medieninteresse war groß und Rundfunk- und Fernsehstationen bundesweit berichteten über diese Aktion. Hier ein Beitrag von >>Sport 1
Hier ein Beitrag vom >>Berliner Tagesspiegel

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